Es ist alles ein „Geben und Nehmen“!

 

- Rendsburg und Neumünster bewerben sich für den Studiengang Pflege der Fachhochschule Kiel -

Im Herbst vergangenen Jahres wollte der Innenminister die Erstaufnahmeunterkunft in Neumünster erweitern, um Raum für 1.500 Asylanten zu schaffen. Hierfür wäre ein städtisches Grundstück erforderlich gewesen und Innenminister Grote schlug in einem Gespräch mit den Vorsitzenden der Ratsfraktionen, an dem auch der NPD-Politiker Mark Proch teilnahm, indirekt einen Kuhhandel vor. Der Innenminister sprach von einem „Geben und Nehmen“ und brachte im Laufe des Gespräches auch eine mögliche Hochschulanbindung ins Gespräch, die vom Land Schleswig-Holstein wohlwollend betrachtet wird. Man könnte es auch mit anderen Worten auf den Punkt bringen. Das Land erhält das Grundstück zur Erweiterung der Erstaufnahmeunterkunft und setzt sich im Gegenzug dafür ein, daß Neumünster die gewünschte Hochschulanbindung im Bereich Pflege erhält. Trotzdem entschied sich die Ratsversammlung, auch mit den Stimmen der NPD, gegen den Verkauf des Grundstückes an das Land Schleswig-Holstein.

Als Alternative war schnell der Standort Rendsburg im Gespräch, wo die erst wenige Monate zuvor geschlossene Erstaufnahmeunterkunft wieder eröffnet werden sollte. Diesbezügliche Gespräche zwischen dem Innenminister Grote und dem Rendsburger Bürgermeister verliefen sehr harmonisch und es gab seitens der Stadt keine nennenswerten Bedenken und so eröffnete die Erstaufnahmeunterkunft dort bereits vor einigen Wochen.

Das auch Rendsburg als möglicher Standort für einen Studiengang Pflege im Gespräch ist und bereits Bewerbungsunterlagen eingereicht hat, mag ein Zufall sein, man kann aber davon ausgehen, daß das Land Schleswig-Holstein die Kooperationsbereitschaft der Stadt Rendsburg bei der Unterbringung von Asylanten durchaus zu schätzen weiß. Wie sagte der gute Herr Innenminister noch zuvor in Neumünster? Es ist alles „ein Geben und Nehmen“!

 

Jörn Lemke

Lübeck, den 28.03.2019

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