Linksextremismus bekämpfen!

 

 

Was sich am Rande des G20-Gipfels in Hamburg abspielte, bedarf einer klaren Stellungnahme unsererseits. Die zu solchen Anlässen üblichen Betroffenheitsheucheleien der verantwortlichen Politiker sind schnell wieder verklungen und dann geht man erneut zur Tagesordnung über. Konsequenzen kann man von bundesdeutschen Politikern, die nur noch liberal oder links einzuordnen sind, kaum erwarten. Sie schieben die Schuld an solchen Ereignissen weit von sich. Der unsägliche Ralf Stegner nutzte die Gunst der Stunde sogar, um bei seiner halbherzigen Distanzierung auch einen Seitenhieb gegen rechts zu setzen. Auf „Twitter“ äußerte sich Stegner wie folgt: „Anständige Linke hatten noch nie etwas mit Gewalttätern gemein. Bei Rechten gehört Gewalt hingegen zur politischen DNA.“ Rhetorisch gut Herr Stegner, aber vollkommen falsch!

Doch nicht nur Politiker, sondern auch die Medien müssen sich die Frage gefallen lassen, warum in der Vergangenheit linksextreme Gewalttaten heruntergespielt wurden, während man jegliche patriotische Meinungsäußerung sofort als staatsgefährdend diffamierte bzw. immer mit Hass und Gewalt verband. So berichtete der SHZ-Verlag landesweit über den Verfassungsschutzbericht 2016 mit folgender Schlagzeile: „Zahl der rechten Gewalttaten 73 % gestiegen – auch linke Gewalt nimmt zu.“ Betrachtet man allerdings die Zahlen etwas tiefgehender wird schnell klar, daß die Gewalttaten durch Linksextremisten viel stärker gestiegen sind, als der Zeitungsartikel auf den ersten Blick vorgibt. Die Zahl ist nämlich von 23 Gewalttaten im Jahr 2015 auf 67 im Jahr 2016 gestiegen. Das ist ein Anstieg um 191%. Warum diese alarmierende Zahl nicht in der Titelüberschrift auftauchte, bleibt das Geheimnis der Journalisten im SHZ-Verlag. Vermutlich möchte man hier bewusst von einer ausufernden linken Gewalt ablenken. Nach dem G20-Terror werden die Medien, vermutlich auf Grund des öffentlichen Drucks, deutlicher. Die BILD vom 08. Juli titelte: „Keiner stoppt den linken Hass!“ Nach langer Zeit eine richtige Überschrift, jedoch hat sich die BILD auch schuldig gemacht, da sie ansonsten in den ständigen Chor derjenigen mitsingt, die auf alles Nationale und Patriotische eindrischt. Wie es aussieht sind die Ungeister der 68-iger, die man herangezüchtet hat, wieder außer Kontrolle geraten.

Auch wir Nationaldemokraten verstehen uns als globalisierungskritische Organisation, lehnen Gewalttaten jedoch entschieden ab. Diese Gewalttäter haben es mit ihrer sinnlosen Gewalt vielmehr geschafft, von der berechtigten G20-Kritik abzulenken und spielen damit den Globalisieren in die Hände, die sich nicht mehr mit sachlicher Kritik auseinandersetzen müssen. Die vermummten und gewalttätigen Fußtruppen von SPD, Linke und Grüne, erweisen sich damit erneut als nützliche Idioten dieses liberalkapitalistischen Systems.

Jegliche Kritik an der Polizei, wie sie jetzt von einigen Linken hervorgebracht wird, ist absolut verfehlt. Nicht die Einsatzkräfte der Polizei tragen die Verantwortung für die katastrophalen Zustände am Rande das G20-Gipfels in Hamburg, sondern die etablierte Politik, die seit Jahren einen Kampf gegen die Rechten führt und dabei die Linke vollkommen aus den Augen verloren hat.

 

 


Erwin Geist

Lübeck, den 29.06.2017

 




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