Der ehemalige Ministerpräsident Torsten Albig erhält üppige Pensionsansprüche!

 

 

Kaum ist der neue Ministerpräsident Daniel Günther vereidigt, verschwendet kaum noch einer einen Gedanken an seinen Amtsvorgänger. Dabei sind die „Altlasten“ für das Land Schleswig-Holstein beachtlich und verdienen eine kritische Betrachtung.

Der scheidende Ministerpräsident Torsten Albig kann mit drei Monaten Übergangsgeld plus Familienzuschlag von etwa 13 800 Euro und dann in der darauffolgenden Zeit mit Übergangsgeld von rund 7000 Euro im Monat rechnen. Das Übergangsgeld wird gemäß Landesministergesetz ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Amt höchsten für zwei Jahre gezahlt.

Ein gutes Polster nach nur fünfjähriger Tätigkeit als Ministerpräsident. Hinzu kommt ab dem 62. Lebensjahr noch ein üppiger Pensionsanspruch von 25% des Grundgehaltes. Das wären nach heutigem Stand mehr als 3300 Euro im Monat. Weitere Rentenansprüche aus der Zeit als Kieler Oberbürgermeisters oder aus anderen Tätigkeiten kommen noch hinzu. Doch nicht nur der ehemalige Ministerpräsident erhält hohe Pensionsansprüche. Kaum ist ein neuer Landtag gewählt, beschließen CDU, Grünen, FDP, SPD und SSW gemeinsam eine Reform des Abgeordnetengesetzes. Demnach soll es zukünftig 329 Euro im Monat mehr für die Altersvorsorge geben. Unglaublich, viele Rentner erhalten nach über 40-jähriger Berufstätigkeit oft nur eine kleine Rente und sind von Altersarmut bedroht, während Politiker nach nur wenigen Jahren hohe Pensionsansprüche anhäufen. Das hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun und ist vielen Rentnern, die mit jedem Euro rechnen müssen, kaum vermittelbar.

Wir Nationaldemokraten halten Rentenkürzungen und die fortschreitende Anhebung des Renteneintrittsalters für sozial ungerechte Zumutungen. Diejenigen, die künftig in Altersarmut gestürzt werden, werden damit die Konsequenzen einer über Jahrzehnte hinweg aus ideologischen Gründen vernachlässigten Familien- und Bevölkerungspolitik zu spüren bekommen. Den herrschenden System-Politikern scheint dies vollkommen egal zu sein, solange die eigenen Pensionsansprüche weiterhin gesichert sind.

 

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 29.06.2017

 




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