Das Land Schleswig-Holstein als Möbel- und Containerhändler?

 

Während der sogenannten Flüchtlingskrise, hat das Land über 5.000 Container gekauft und 4.600 Container gemietet. Dafür warf man 100 Millionen Euro aus dem Fenster, denn die meisten dieser Unterkünfte werden nicht mehr benötigt oder wurden teilweise noch nie genutzt. Eine unglaubliche Fehlplanung. Damit die Lagerkosten nicht noch ein größeres Loch in die Landeskasse reißen, werden derzeit Container an gemeinnützige Organisationen verschenkt.

Geld schien in der Flüchtlingskrise keine Rolle zu spielen, denn nicht nur Unterkünfte, sondern auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände wurden im Überfluß gekauft. Schleswig-Holstein kaufte u.a. rund 30.000 Doppelstockbetten für acht Millionen Euro, etwa 46.200 Matratzen für rund 3,1 Millionen, rund 10.000 Spinde für fast 1,4 Millionen, rund 20.000 Stühle für etwa 500.000 Euro und fast 10.000 Tische für rund 600.000 Euro. Dazu kamen mehrere Tausend Bettdecken, Kissen und Bettbezüge, Hygieneartikel und weitere Ausstattungsgegenstände. Laut einem Artikel des „Holsteinischen Couriers“ wusste am Ende keiner mehr so genau, wer was bestellt hatte. Noch immer ist das Landesamt dabei, alles genau zu inventarisieren und zu sortieren, um es verkaufen zu können. Unter anderem sind noch 20.000 neue, originalverpackte Matratzen zu erwerben. Aber auch wer Möbel benötigt, hat gute Chancen fündig zu werden. Alleine in Boostedt sind 17 Hallen mit Einrichtungsgegenständen gefüllt.

Das Land Schleswig-Holstein wird so zum Möbel- und Containerhändler und vernachlässigt damit mutmaßlich andere wichtige Aufgaben!

Es ist unglaublich, wie hier Steuergelder verpulvert wurden, nur um uneingeschränkt Ausländer unterbringen zu können. Es ist davon auszugehen, daß nur ein Bruchteil der Einrichtungsgegenstände veräußert werden können und das vermutlich auch nur mit Verlusten für das Land Schleswig-Holstein. Warum für diese Steuergeldverschwendung bisher keine Köpfe rollten, ist unerklärlich. Es kann doch nicht sein, daß alles unter dem Deckmantel der Humanität unter den Tisch gekehrt wird und auch der Bund der Steuerzahler offensichtlich nicht den Mut aufbringt, diese Steuergeldverschwendung öffentlich anzuprangern! Wir Nationaldemokraten fordern als einzige Partei eine lückenlose Aufklärung und entsprechende Konsequenzen für die Verantwortlichen dieser Mißwirtschaft!

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 14.06.2017

 




zurück


DS-TV


 

 


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: