NPD verhindert linksextreme Veranstaltung im AJZ

 

Im AJZ in Neumünster finden regelmäßig Veranstaltungen mit linksextremen Hintergrund statt. Da das Zentrum durch Steuergelder der Stadt Neumünster finanziell unterstützt wird, betrachten wir es als fragwürdig, wenn hier Jugendliche gezielt in eine politische Richtung beeinflusst werden. Für den Bürgermeister scheint das grundsätzlich kein Problem zu sein, denn solche Veranstaltungen dienen laut Auffassung von Olaf Tauras der politischen Jugendbildung gemäß §11 Abs.3 SGB VIII.

Mit einer Veranstaltung am 19. Mai 2017 ist der Verein „Aktion Jugendzentrum e.V.“ jedoch über das Ziel hinaus geschossen. Es sollte im AJZ eine Veranstaltung zum Thema „G20 – Mobi-Vortrag“ stattfinden. Der Vortrag sollte von der IL Lübeck (Interventionistische Linke Lübeck) gehalten werden. Diese Organisation wird vom Verfassungsschutz überwacht. Im Verfassungsschutzbericht des Landes Schleswig-Holstein heißt es dazu u.a.:

„Die postautonome Organisation „Avanti Projekt undogmatische Linke“, in Schleswig-Holstein vertreten durch die Ortsgruppen Kiel, Lübeck und Norderstedt, war schon seit Jahren Teil des bundesweiten Netzwerks „Interventionistische Linke“ (IL). Ähnlich ausgerichtete Gruppen und Einzelpersonen hatten sich zunächst in einem lockeren Verbund zusammengeschlossen. Durch das gemeinsame Auftreten sollte die Wahrnehmbarkeit in der breiten Öffentlichkeit gesteigert werden. Als Ziel wurde ausgegeben, als „radikale Linke“ in politische Kämpfe einzugreifen und auf den revolutionären Bruch mit dem Kapitalismus und der Macht des bürgerlichen Staates hinzuarbeiten. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Netzwerks zu einer einheitlichen Organisation benannten sich die Ortsgruppen von „Avanti“ im Herbst 2014 in lokale Untergliederungen der IL um.“ (Quelle: Verfassungsschutzbericht des Landes Schleswig-Holstein 2015; Seite 62/63)

Vor diesem Hintergrund verfasste der NPD-Ratsherr Mark Proch einen Brief an den Bürgermeister, um darauf hinzuweisen, daß eine verfassungsfeindliche Organisation „politische Jugendbildung“ betreiben möchte und forderte den Bürgermeister auf, die Veranstaltung zu unterbinden. Mit Erfolg, denn dem Antwortschreiben der Stadt konnte entnommen werden, daß „die Stadt Neumünster der Aktion Jugendzentrum e.V. nahegelegt hat, die für den 19. Mai 2017 geplante Informationsveranstaltung in der vorgesehenen Form nicht stattfinden zu lassen“. Nach Informationen der Stadt ist der Veranstalter dieser Aufforderung gefolgt.

Ein Erfolg für die Nationaldemokraten, die damit eine linksextreme Veranstaltung verhinderten!

„Auch zukünftig werde ich die „politische Jugendbildung“ des Vereins „Aktion Jugendzentrum e.V.“ genau unter die Lupe nehmen, denn es ist nicht hinnehmbar, wenn hier Jugendliche mit Steuergeldern in eine einseitige, politische Richtung beeinflußt werden“, so NPD-Ratsherr Mark Proch.

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 10.06.2017

 




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