Kirchenasyl statt Kindergartenkinder?

 

-Nationaldemokraten stellen Strafanzeige gegen die Evangelisch-Lutherische Kirche in Schleswig-Holstein -

 

Kirchenasyl stößt in der Bevölkerung zunehmend auf Unverständnis. Auch viele Kirchenmitglieder, die diesen Irrsinn durch ihre Kirchensteuer mit finanzieren, können nicht nachvollziehen, warum sich die Kirche über geltendes Recht hinwegsetzt. Derzeit gibt es in Schleswig-Holstein 37 Fälle von Kirchenasyl. In der Gemeinde Flintbek hat sich die Situation nun zugespitzt. Im Kellergeschoss des evangelischen Kindergartens werden seit Monaten immer wieder Flüchtlinge untergebracht, die eigentlich ausreisepflichtig sind und in ein anderes EU-Land abgeschoben werden sollen. Das sorgt für berechtigten Unmut unter den Eltern der Kindergartenkinder. Einige von Ihnen hatten es gewagt, die Unterbringung öffentlich zu kritisieren und den Pastor, Manfred Schade, auf die Situation anzusprechen. Doch anstatt Verständnis für die Eltern aufzubringen, reagierte der Pastor mit einem schroffen Brief. Er bitte darin um Verständnis, „daß wir auch weiterhin nicht akzeptieren werden, daß die schwächsten Glieder dieser Gesellschaft als potenzielle Gefährder oder Terroristen öffentlich verunglimpft werden. Dem wollen und werden wir uns entgegenstellen“. Der Brief endet mit dem Hinweis, wem das Verhalten der Kirche nicht passe, könne sein Kind ja abmelden.

Unglaublich, mit was für einer überheblichen Art und Weise der Pastor, wohl wissend um den Mangel an Kindergartenplätzen in der Gemeinde, die Eltern einzuschüchtern versucht. Ist das die humanitäre Nächstenliebe, von der diese Herrschaften bei jeder sich bietenden Gelegenheit faseln? Es kann doch nicht sein, daß dringend benötigte Kindergartenplätze als Druckmittel verwendet werden, um kritische Meinungen zum Kirchenasyl zu unterdrücken.

Während die Religionsausübung für Christen in islamisch geprägten Ländern oft nur unter Gefahren möglich ist und der Bau von christlichen Gotteshäusern dort meistens am Protest der Einheimischen scheitert, setzen sich die christlichen Kirchen in Deutschland sogar über geltendes Recht hinweg, um Asylschwindler die Möglichkeit zu geben, dauerhaft in Deutschland bleiben zu können. Beihilfe zum illegalen Aufenthalt (§ 27 StGB i.V.m. § 95 AufenthG) ist eine Straftat, die entsprechend verfolgt werden muß. In Bayern ermittelt die Staatsanwaltschaft diesbezüglich bereits gegen mehrere Dutzend Pfarrer und Kirchenmitglieder, daher haben sich die Nationaldemokraten dazu entschlossen, auch bei uns in Schleswig-Holstein eine Strafanzeige gegen die Evangelisch-Lutherische Kirche in Schleswig-Holstein zu stellen.


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 29.04.2017

 




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