Bewegte Zeiten - Worte zum Jahreswechsel

 

 

Der Jahreswechsel ist für viele Deutsche auch immer ein Zeitpunkt, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und positiv ins Neue Jahr zu starten. Das Jahr 2016 war für uns Nationaldemokraten sicherlich auf den ersten Blick betrachtet kein wirklich erfolgreiches Jahr. Wahlerfolge stellten sich nicht ein und in Mecklenburg-Vorpommern verloren wir unsere letzte Landtagsfraktion. Zusätzlich schwebte ein Verbotsverfahren wie ein Damoklesschwert über den Nationaldemokraten.

Doch betrachtet man die politische Lage über den Tellerrand unserer Partei hinaus, kann man durchaus eine Entwicklung erkennen, die sich positiv auf die Zukunft unseres Volkes und die Völker Europas auswirken könnte. Mit dem Brexit, dem Austritt aus der EU, haben die Engländer ein Zeichen gegen eine EU der Fremdbestimmung gesetzt. Es ist zu vermuten, daß weitere Länder in Zukunft diesem Beispiel folgen könnten. So zum Beispiel Polen, dem man zuletzt „Refugees“ aufzwingen wollte, oder Österreich und Ungarn, die aufgrund ihrer Beschlüsse, die südlichen Landesgrenzen vor dem Ansturm der Invasoren aus dem Nahen Osten und Nordafrika zu schützen, heftig Kritik der EU einstecken mußten.

Auch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist sicherlich eine solche positive Entwicklung. Man mag sich trefflich darüber streiten, ob sich die politische Großwetterlage in der Welt mit einem Präsidenten Trump verbessert oder ob die markigen Worte des neuen US-Präsidenten nur heiße Luft bleiben. Eines kann man aber aus unserer Sicht schon jetzt sagen. Alleine die finsteren Betroffenheitsmienen bundesdeutscher Politiker verdeutlichen, daß hier etwas ins Wanken geraten sein könnte. Selbst unsere Landespolitiker, allen voran Ministerpräsident Torsten Albig, geben sich gegenüber den Medien ganz weltmännisch und äußern sich zu Dingen, die eigentlich gar nicht in ihren politischen Einflußbereich fallen. Aber bei so einem Thema möchte vermutlich jeder mal seinen Senf dazugeben, auch wenn er eigentlich gar keine Ahnung hat. „Das ist kein guter Tag für die Welt. Dieser Mann steht mit all dem, was er gesagt hat, konträr zu den Werten, für die dieses Europa steht“, kommentiert Torsten Albig den Wahlsieg von Donald Trump. Für uns Nationaldemokraten besteht Grund zur Hoffnung, daß der Wahlsieg des neuen US-Präsidenten nicht nur für die USA ein guter Tag war, sondern, anders als von Albig behauptet, auch für die ganze Welt. Sollte Trump nur einige seiner Versprechen wahr machen, besteht zumindest eine Chance auf mehr Frieden und weniger Kriege in der Welt und das sollte doch eigentlich auch im Sinne eines Torsten Albig oder Ralf Stegner sein, oder?

Diese beiden Beispiele verdeutlichen, daß um uns herum einiges passiert, auf das wir kaum Einfluß nehmen können, was aber durchaus auch uns Hoffnung geben sollte. Derzeit profitiert einzig die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) von diesen Ereignissen, da viele Bürger noch nicht erkannt haben, daß es sich bei dieser Partei um eine Mogelpackung handelt. Diese „Alternative“ bietet den Wählern lediglich oberflächliche Lösungsansätze und träumt schon jetzt von einer Koalition mit der CDU. Aus unserer Sicht kann allerdings nur eine tiefgehende Systemalternative, welche die Probleme unseres Volkes an den Wurzeln bekämpft, langfristig erfolgreich sein. Denn es geht nicht ausschließlich um ein paar Prozente bei Wahlen und eine mögliche Beteiligung an einer Regierungskoalition, sondern letztlich um die freie Selbstbestimmung des deutschen Volkes. Unsere Aufgabe im Bundestagswahljahr muß es daher sein, den Wählern nicht nur mit Parolen an die Wahlurne zu locken, sondern ihm auch die Notwendigkeit einer systemalternativen Fundamentalopposition zu verdeutlichen.

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, denn auch bei uns in Schleswig-Holstein müssen 2.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, um zur Bundestagswahl zugelassen zu werden. Dabei zähle ich auf Ihre und Eure Unterstützung. Wenn das Verbotsverfahren am 17. Januar vom Tisch ist, wovon ich überzeugt bin, müssen wir durchstarten und mit neuer Kraft für die Zukunft unseres Volkes ringen.

In diesem Sinne wünsche ich, auch im Namen der NPD Schleswig-Holstein, eine guten Jahreswechsel und viel Kraft im Jahr 2017.

 

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 31.12.2016

 




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