Studenten dürfen nicht ins leerstehende Flüchtlingsheim!

 

Als vor etwa einem Jahr Massen von Asylanten nach Deutschland strömten, wurden überall ganz schnell Unterkünfte gebaut. Viele stehen jetzt leer oder wurden, wie in Flensburg, gar nicht erst bezogen. In der Stadt an der dänischen Grenze steht eine Unterkunft für 140 Asylanten leer. Trotzdem wird das Containerdorf seit einem Jahr von einem Sicherheitsdienst bewacht und verschlang bisher 750.000 Euro.

Da liegt es doch auf der Hand, die leerstehenden Gebäude für andere Zwecke zu nutzen. Wohnungsnot gibt es auch in Flensburg und die Situation hat sich weiter zugespitzt, als vor wenigen Wochen, mehr als 2500 neue Studenten auf den Campus kamen. Viele Studenten haben noch immer keine Unterkunft gefunden. Was wäre da naheliegender, als die leerstehende Asylantenunterkunft, die zudem noch in unmittelbarer Nähe zur Universität liegt, als Studentenwohnungen zu nutzen?

Auch Obdachlose wären, besonders in den kalten Wintermonaten, sicherlich froh über einen trockenen und warmen Schlafplatz. Auch hierfür könnten die Türen der leerstehenden Unterkunft vorübergehend geöffnet werden.

Doch für einen anderen Zweck, als die Unterbringung von Asylanten dürfen die leerstehenden Container nicht genutzt werden. Die Gemeinschaftsunterkunft gilt nach deutschem Baurecht nicht als Wohnraum. „Wir haben hier einen Sonderbereich ohne Bebauungsplan, der nur als Flüchtlingsunterkunft genehmigt ist“, so der Sprecher der Stadt Flensburg. Hier dürfen also nur Asylanten untergebracht werden. Um Studenten einziehen zu lassen, die sonst auf der Straße sitzen würden, müßte zuerst der Bebauungsplan geändert werden und das kann nach Aussage des Stadtsprechers dauern.

Unglaublich, wenn Unterkünfte für Fremde gebaut werden sollen, gibt es Sondergenehmigungen, wenn es aber um Studenten geht, muß erst der Bebauungsplan geändert werden? Diesem bundesdeutschen Bürokratie-Irrsinn muß die Rote Karte gezeigt werden. Wenn Studenten keinen Wohnungen finden oder Obdachlose unter Brücken schlafen, muß es eine unbürokratische Lösung geben. Politiker und Verwaltungsbeamte, die sich hinter diesen Formalien verstecken, handeln nicht nur herzlos, sondern sorgen auch für Unverständnis in der Bevölkerung und damit für eine zunehmende Politikverdrossenheit.

 

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 16.12.2016

 




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