Wählen im Supermarkt?

 

In Lübeck findet zur Bürgermeisterwahl im Herbst 2017 ein landesweiter Modellversuch statt. Um die Wahlbeteiligung zu erhöhen möchte man in der Hansestadt mobile Wahllokale einrichten. Als mögliche Standorte kämen dabei unter anderem Bahnhöfe und Supermärkte in betracht. Die Mehrkosten von 325.000 Euro trägt das Land Schleswig-Holstein, da die Landtagsfraktionen 2015 einstimmig ein sogenanntes „Zehn-Punkte-Papier zur Erhöhung der Wahlbeteiligung“ beschlossen, welches auch mobile Wahllokale beinhaltete. Zukünftig kann man dann auch vor dem Einkaufen im Supermarkt oder beim Warten auf den verspäteten Zug spontan seine Stimme abgeben, ohne sich überhaupt mit den Inhalten der jeweiligen Parteien und Kandidaten tiefgehender auseinandergesetzt zu haben.

Es ist absurd, auf welche Ideen unsere Landespolitiker kommen, um zu versuchen, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Was kommt als nächstes? Mobile Wahllokale auf dem Jahrmarkt in Heide, der Kieler Woche oder dem Karneval in Marne? Ein Versuch wäre es wert. In lockerer Atmosphäre, nach dem dritten oder vierten Bier sitzt die Zunge locker und aus manchem Gutmenschen wird zumindest verbal ein Patriot. Die Gelegenheit ist also günstig, um auch auf dem Stimmzettel Taten folgen zu lassen. Ob das Ergebnis dann im Sinne der Herrschenden ausfällt, darf man bezweifeln.

Mobile Wahllokale werden das Problem der sinkenden Wahlbeteiligung nicht lösen. Nur eine glaubwürdige und gradlinige Politik zum Wohle des eigenen Volkes, kann die frustrierten Nichtwähler wieder in die Wahllokale locken, doch darauf kann der Wähler bei den etablierten Parteien wohl lange warten. Nur die Nationaldemokraten haben bereits seit Jahrzehnten vor der drohenden Überfremdung unserer Heimat gewarnt und haben sich immer am Wohl des eigenen Volkes orientiert.

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 28.11.2016

 




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