Mal wieder ein linkes Lügenmärchen?

 

Es ist schon über ein Jahr her, als die Meldung über einen möglichen politisch motivierten Verkehrsunfall, für einen Aufschrei der Gutmenschen in Boostedt sorgte. Die stellv. Bürgermeisterin Marina W. wurde  im Dezember 2014 von einem Auto angefahren. Die mutmaßlichen Täter waren für die Kommunalpolitikerin schnell gefunden, natürlich waren es Rechtsextremisten. Auch ein Motiv war sofort zur Hand, da sich die Boostedterin für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetze und sich angeblich bereits zuvor massiven Beleidigungen und Bedrohungen ausgesetzt sah, konnte es natürlich kein zufälliger Unfall gewesen sein. Und so nutzte die stellv. Bürgermeisterin die mediale Bühne, um sich als Opfer rechter Gewalt in den Mittelpunkt zu stellen. Aus Angst vor weiteren Übergriffen verbrachte sie das damalige Weihnachtsfest sogar in einem Hotel.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ließen den Tathergang jedoch in einem anderen Licht erscheinen. Man hatte erhebliche Zweifel an den widersprüchlichen Aussagen des vermeintlichen Opfers. „Es gab verschiedene Indizien, daß es einen solchen Unfall mit Fahrerflucht nie gegeben hat“, so der zuständige Oberstaatsanwalt. Zwar wurde die 50-Jährige nicht wegen Vortäuschung einer Straftat verurteilt, allerdings stellte das Amtsgericht Neumünster das Verfahren nur gegen eine Zahlung von 1.500 Euro vorläufig ein. Das Amtsgericht habe eine geringe Schuld festgestellt. Damit ist die stellv. Bürgermeisterin zwar „nicht rechtskräftig verurteilt, nicht vorbestraft, aber nicht unschuldig“, so der Oberstaatsanwalt.

Erinnerungen an den Fall in Sebnitz werden wach, wo eine Horde Neonazis in einen Freibad einen kleinen Jungen ertränkt haben soll. Es gab damals mehrere Verhaftungen, das mediale Echo war riesig, Mahnwachen wurden veranstaltet und Kanzler Gerhard Schröder traf sich mit der Mutter für persönliche Beileidsbekundungen. Ärztliche und kriminaltechnische Untersuchungen belegten später, daß der Tod ein trauriger Unfall war.

In den vergangenen Monaten mehren sich Brandstiftungen an Asylantenheimen. Reflexartig erfolgt sofort ein Aufschrei der Gutmenschen und eine gezielte Vorverurteilung, denn es können ja nur Rechtsextremisten gewesen sein. Nicht selten werden allerdings überhaupt keine Täter ermittelt, oder es stellt sich sogar heraus, daß für den Brand die Asylanten selber verantwortlich waren. Einige mögen sich vielleicht noch an den Brand in der Lübecker Hafenstraße 1996 erinnern, der bis zum heutigen Tage nicht aufgeklärt werden konnte. Vieles spricht allerdings dafür, daß ein Bewohner der Unterkunft den Brand selber gelegt hat, wie es schon häufig vorgekommen ist.

Ob es für die stellv. Bürgermeisterin von Boostedt einfach nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit war, oder ob sie als vermeintliches Opfer von Rechtsextremisten ihre politische Kariere fördern wollte, darüber kann nur spekuliert werden. Klar ist, daß die Staatsanwaltschaft erhebliche Zweifel am Tathergang hat. Daß die Kommunalpolitikerin trotzdem nicht bereit ist, ihr Amt zu Verfügung zu stellen, deutet zumindest darauf hin, daß die Frau jeglichen Hang zur Realität verloren hat.

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 30.03.2016

 




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