Nein zur industriellen Massentierhaltung

 

 

 

In Neuwittenbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde sorgt eine geplante Hähnchen-Mastanlage für Aufregung. Eine Bürgerinitiative möchte die Ansiedlung verhindern. Die Initiative verweist auf negative Auswirkungen für die Anwohner durch unzumutbaren Güllegestank. Hinzu kommen die Angst vor Krankheiten und der Vorwurf der Tierquälerei.

 

Diese Befürchtungen haben durchaus ihre Berechtigung, denn bis zu 22 Masthähnchen sollen auf nur einem Quadratmeter gehalten werden. Eine Verfahrensweise, die gesetzlich zulässig ist, denn das Tierschutzgesetz spricht von einer Besatzdichte von 30 kg je Quadratmeter. Das Gesetz verdeutlicht somit, daß Tiere in unserer Gesellschaft längst zur Ware verkommen sind, die es billig zu produzieren gilt. Daher werden Masthühner auch auf schnellstes Wachstum gezüchtet. Sie fressen und fressen und fressen, ob sie Hunger haben oder nicht – ihr Sättigungszentrum im Gehirn ist durch Zuchtselektion ausgeschaltet. Begünstigt wird das permanente Fressen durch ständiges Futterangebot und andauernde Helligkeit. In nur 35 Tagen Mastzeit müssen sie 1,6 kg auf die Waage bringen, während gleichaltrige artgerecht gehaltene Hühner erst im Alter von 140 Tagen ausgewachsen sind. Die Knochen und Gelenke können dem schnellen Brustmuskelwachstum nicht folgen und brechen unter dem hohen Körpergewicht oder werden ausgerenkt. Es ist zwar Einstreu vorgeschrieben, aber die wird meist nur einmal vor dem Einstallen eingebracht und dann nie wieder ausgemistet – während des gesamten Lebens der Tiere. Dadurch müssen die Hühner in ihrem eigenen Kot leben, mit entsprechenden Konsequenzen für ihre Gesundheit. Die Zucht auf schnellstes Wachstum, das fehlende Tageslicht und die ammoniakhaltige heiße Luft machen sie träge und krankheitsanfällig. Zu schwache Knochen, abgeglittene Sehnen und verkrümmte oder gebrochene Beine sind die Folge.

 

Früher konnte sich eine Großfamilie mit wenigen Hektar Land selbst versorgen und mit dem Überschuß Handel treiben. Heute werden bäuerliche Kleinbetriebe, nicht zuletzt durch EU-Richtlinien, zugrunde gerichtet. Industrielle Großbetriebe, die ohne Rücksicht auf Tier und Natur einzig die maximale Ausbeutung von Lebewesen zum Zweck der Gewinnmaximierung in den Mittelpunkt stellen, produzieren Fleisch als Massenware. Die Überwindung dieser Massentierhaltung sollte allen am Herzen liegen, die Wert auf gesundes Essen, eine intakte Umwelt und das Wohl der Tiere legen.

 

Nationalismus heißt für die NPD auch, anders zu leben!

 

 

 

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 16.12.2011

 

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