Bundeswehr streicht 11.000 Dienststellen in Schleswig-Holstein

 

 

In Schleswig-Holstein sollen 8 Bundeswehrstandorte vollständig geschlossen werden; bei unzähligen weiteren Standorten werden Dienststellen gekürzt. Ein harter Schlag für unser Bundesland, denn alleine in Boostedt bei Neumünster fallen fast 2.000 Dienststellen weg.

 

Mit dieser erneuten Truppenreduzierung und dem Wegfall der Wehrpflicht hat die Bundeswehr endgültig die Verankerung im Volk verloren. Eine Entwicklung, die sich schon länger abzeichnete, denn spätestens seit dem verhängnisvollen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Juli 1994, das die angebliche Rechtmäßigkeit von Auslandseinsätzen als „mit dem Geist des Grundgesetzes vereinbar“ legalisierte, ist die Bundeswehr auf dem besten Weg zu einer Söldnertruppe. Mittlerweile sind Kriegseinsätze auf Befehl fremder Mächte zur Gewohnheit geworden, die Bundeswehr ist einer der weltweit größten „Kanonenfutter-Lieferanten“ für sogenannte „multinationale“ Einsätze. Deutsches Blut für fremde Interessen – das haben wir schon immer abgelehnt! Für uns ist es unerträglich und verantwortungslos, daß junge Deutsche in fremden Ländern für die macht- und geldgierige Weltherrschaftspolitik der USA ihr Leben riskieren sollen. Denn um nichts anderes geht es letztlich bei den transatlantischen Militärstrategien rund um NATO, UNO und EU. Statt einer wirklichen Verteidigungsarmee zum Schutz des Heimatlandes werden zukünftig ausschließlich Berufssöldner für den Einsatz in aller Herren Länder benötigt. Genau aus diesem Grunde soll nach dem Willen der Politiker nun auch die „Heimatfront“ bluten!

 

31 Standorte bundesweit werden geschlossen und 90 weitere massiv reduziert. Rund 90.000 Dienststellen sollen dem Wahn von der „neuen Weltordnung“ geopfert werden. Es handelt sich hier keineswegs nur um die „üblichen“ Einsparungsmaßnahmen, wie in den Massenmedien vordergründig behauptet wird. Warum sollte sonst zeitgleich in neue Waffensysteme investiert werden? Für diesen Irrsinn verliert allein das Land Schleswig-Holstein 11.000 Arbeitsplätze! Unzählige Geschäfte und Betriebe, die von und mit den Standorten wuchsen und lebten, sind in ihrer Existenz bedroht. Das ist ein sozialer Kahlschlag für viele Ortschaften, Gemeinden und Regionen, der bezeichnend ist für die politische Ausrichtung eines Systems, das in erster Linie fremden Interessen dient.

 

Würde die Bundeswehr endlich wieder ihrer ureigensten Aufgabe, der Verteidigung Deutschlands, nachkommen, dann müßten alle diese Standorte nicht schließen. Aber Landesverteidigung scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein…

 

Die Nationale Opposition kämpft für einen politischen Neuanfang! Wirtschaft und Politik müssen schrittweise aus dem ätzenden Prozeß der Globalisierung ausgegliedert und an die sozialen Bedürfnisse unseres Volkes angepaßt werden. Das gilt für Konzerne ebenso wie für die Armee!

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 28.10.2011

 

zurück |


DS-TV


 

 


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: