Skandal beim Roten Kreuz - Dem Kreistag sind Unregelmäßigkeiten bereits seit 2008 bekannt –

 

 

Zumindest im Kreistag des Herzogtum Lauenburg können die herrschenden Blockparteien, seit der letzten Kommunalwahl nicht mehr ungestört mauscheln, denn mit Kay Oelke ist dort ein Abgeordneter vertreten, der nicht nur an jeder Kreistagssitzung teilnimmt, sondern auch unzählige Ausschußsitzungen besucht, um sich dort wenn notwendig zu Wort zu melden.

 

Bereits 2008 kam es im Innenausschuß zu einem Skandal, der von den Herrschenden Blockparteien bewußt unter den Tisch gekehrt wurde. Im Protokoll der Sitzung tauchten die Wortbeiträge des NPD-Vertreters erst gar nicht auf. Auch ein Antrag diese kritischen Anmerkungen ins Protokoll aufzunehmen, wurde einstimmig abgelehnt! Worum ging es genau?

 

Das Rechnungsprüfungsamt stellte Unregelmäßigkeiten in den Rechenschaftsbericht des Deutschen Roten Kreuz (DRK) für das Geschäftsjahr 2006 fest.

 

- Fahrzeuge des DRK wurden sowohl mit Diesel, als auch mit Benzin betankt

- Rechnungen für Reparaturen stimmen nicht mit den Fahrzeugkennzeichen überein

- Es kam zu mehreren Doppelzahlungen in Höhe von 5.959 Euro

- Hinter einigen Buchungskonten verbargen sich Kosten für Kaffeeeinkäufe, Getränke, Blumen und Bewirtungskosten.  

Trotz dieser Unregelmäßigkeiten, die laut Rechnungsprüfungsamt nicht zum ersten Mal auftraten, wurde die Empfehlung ausgesprochen, dem abgegebenen Rechenschaftsbericht trotz alledem zuzustimmen, was natürlich auch geschah!

 

Auf der Innenausschußsitzung im September 2011, also fast drei Jahre Später offenbarten sich erneute Unregelmäßigkeiten, die nicht so einfach unter den Tisch zu kehren sind. Und alle Kreistagsabgeordneten, bis auf den NPD-Vertreter Kay Oelke, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, warum nicht früher gehandelt wurde. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen, nicht zuletzt durch die Nachlässigkeit aller Blockparteien im Kreistag. Nach aktuellen Erkenntnissen soll u.a. durch zwei gefälschte Rechnungen für sieben nie bestellte und nicht gelieferte Beamer einen Betrag von knapp 8000 Euro veruntreut worden sein. Mietkosten in Höhe von 20.000 Euro jährlich wurden nicht nur als monatlicher Abschlag, sondern auch als Jahresbetrag in Rechnung gestellt. Für ein Betrag von über 46.000 Euro sind keine ordnungsgemäßen Belege vorhanden. Das zudem auch noch Fahrzeugreparaturen von Fremdfahrzeugen abgerechnet wurden, offenbart eine gewisse kriminelle Energie. Der Landrat musste zahlen auf den Tisch legen und sprach auf einer Pressekonferenz insgesamt von einem Betrag „im untersten sechsstelligen Bereich“, genauer gesagt 131.541,27 Euro!

 

Ein Skandal, wenn man betrachtet, dass Unregelmäßigkeiten dem Kreistag bereits seit 2008 bekannt waren! Warum wurde nicht bereits zu diesem Zeitpunkt konsequent gehandelt? Könnte das vielleicht daran liegen, dass mit Martin Turowski ein FDP-Politiker verantwortlicher Geschäftsführer des DRK Lauenburg ist? Eine Krähe hackt der anderen eben nicht gerne ein Auge aus.

 

Die NPD fordert eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse und prüft rechtliche Schritte. Ausdrücklich möchten wir betonen, dass wir den unzähligen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Helfern des „Deutschen Roten Kreuzes“ unser Vertrauen entgegen bringen. Diese haben in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet und stehen nun vor einem Scherbenhaufen, den der Vorstand des DRK und die Kreisverwaltung zu verantworten hat!

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 14.10.2011

 

zurück |


DS-TV


 

 


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: