Die seltsamen Neigungen mancher „Konservativer“

 

 

NPD Schleswig-Holstein stellt Strafanzeige gegen CDU-Parteichef Christian von Boetticher

 

Die CDU bei uns in Schleswig-Holstein steht vor einem Scherbenhaufen. Neun Monate vor der Landtagswahl stehen die Christdemokraten ohne Spitzenkandidaten da. Grund dafür ist eine Liebesbeziehung zu einem 16jährigen Mädchen.

 

Obwohl CDU-Parteichef und Spitzenkandidat Christian von Boetticher die Beziehung kurz vor seiner Nominierung zum Spitzenkandidaten beendet haben soll, scheint die politische Karriere des 40jährigen beendet zu sein, denn am vergangenen Sonntag kündigte von Boetticher seinen sofortigen Rücktritt an.

 

Der § 182 StGB stellt sexuellen Mißbrauch von Jugendlichen unter Strafe. Hier befindet sich von Boetticher in einer rechtlich nicht ganz eindeutigen Grauzone, da das Mädchen bereits das 16. Lebensjahr vollendet hatte. Sexueller Mißbrauch würde nur „unter Ausnutzung einer Zwangslage“ (§182 (1) StGB) oder „gegen Entgelt“ (§182 (2) StGB) vorliegen. Ob diese Straftatbestände bei von Boetticher vorliegen, wird die Staatsanwaltschaft zu prüfen haben, denn die NPD wird eine Strafanzeige stellen.

 

Unabhängig von der strafrechtlichen Relevanz ist es jedoch schon mehr als seltsam, wenn ein 40jähriger Spitzenpolitiker eine Liebesbeziehung zu einem 16jährigen Mädchen eingeht. Daß ein Politiker mit Vorbildfunktion sich hätte anders verhalten sollen, scheint auch von Boetticher bewußt zu sein, sonst hätte er wohl nicht versucht, diese Beziehung noch vor seiner Nominierung zum Spitzenkandidaten unter den Tisch zu kehren.

 

Andererseits scheint in der angeblich „christlich-konservativen“ CDU ja ohnehin in letzter Zeit die ein oder andere Grenze zu fallen. Die Ähnlichkeiten mit dem Fall des ehemaligen Hamburger Bürgermeister Ole von Beust etwa sind augenfällig. Dieser hatte pünktlich nach seinem Rücktritt vor einem Jahr zugegeben, schon seit längerem ein schwules Verhältnis mit einem zu dem Zeitpunkt 19jährigen zu haben. Da sind wir Schleswig-Holsteiner ja eigentlich mit „unserem“ „konservativen Spitzenmann“ noch ganz gut bedient…

 

Nur die konservativen Wähler der Union sollten sich vielleicht bis zur nächsten Wahl einmal überlegen, ob sie ihr Kreuz nicht doch lieber bei einer Partei machen wollen, die tatsächlich für Ehe, Familie und Traditionen steht.

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 15.08.2011

 

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