Der Sonntag ist uns heilig!

 

 

Es ist fast undenkbar, daß die Kirche in Schleswig-Holstein, die keine Gelegenheit ungenutzt läßt, um gegen die nationale Opposition zu hetzen und sogar Rechtsbruch betreibt, indem sie kriminellen Antifaschisten am Rande nationaler Kundgebungen Schutz vor den Polizeieinsatzkräften gewährt, mit den Nationaldemokraten thematisch übereinkommt. Bezüglich der sogenannten Bäderregelung können wir die Forderungen der Kirche allerdings nur befürworten.

 

Nachdem die Verhandlungen mit der Landesregierung gescheitert sind, klagt die Kirche nun gegen die sogenannte Bäderregelung vor dem Oberverwaltungsgericht in Schleswig.

 

Bereits 2006 beschloß der Landtag den Wegfall der Ladenöffnungszeiten, und in den vergangenen Jahren wurde auch die Bäderregelung immer mehr ausgeweitet. Derzeit dürfen Geschäfte in den Tourismusgebieten an Sonntagen zwischen dem 15. Dezember und dem 31. Oktober von 11 bis 19 Uhr öffnen. Also bis auf wenige Wochen im November und Dezember fast das ganze Jahr. Die Kirche möchte mit der Klage eine Beschränkung der derzeitigen Regelung erreichen.

Der Wegfall der Ladenöffnungszeiten und die Ausweitung der sogenannten Bäderregelung besiegelt die 24-Stunden-Gesellschaft nach amerikanischem Muster. Was für den einzelnen Kunden bequem zu sein scheint, wird sich für die Masse der Menschen schon sehr bald ins Gegenteil verkehren. Zum Einkaufen braucht man Geld, egal ob in der Woche oder sonntags. Und Geld haben viele Deutsche schon heute zu wenig. Bei der Bäderregelung möchte man vorrangig Touristen die Möglichkeit einräumen, auch am Sonntag einkaufen zu gehen. Doch kommen nicht gerade Urlauber in das nördlichste Bundesland, um unter anderem dem Konsumterror des Alltags zu entfliehen? Sind wir wirklich nur noch „Konsumzombies“, für die der Materialismus im Mittelpunkt steht, oder gibt es andere Werte, für die es sich zu kämpfen lohnt?

 

Letztlich muß natürlich jeder für sich selbst die Frage beantworten, ob das bißchen mehr an Einkaufsbequemlichkeit die Folgen aufwiegt, die durch den Wegfall des Ladenschlusses und die Bäderregelung entstehen. „In der Ruhe liegt die Kraft“, weiß der Volksmund. Was aber passiert mit uns, wenn uns die 24-Stunden-Gesellschaft nicht mehr zur Ruhe kommen läßt? Aus diesem Grund sprechen wir uns gegen die sogenannte Bäderregelung aus, denn der Sonntag ist nicht nur der Kirche heilig, sondern auch den Nationaldemokraten wichtig!

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 11.07.2011

 

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