Atomenergie am Ende? NPD-Abgeordneter Kay Oelke stellt Anfrage zur Sicherheit des Kernkraftwerks Krümmel

 

In den vergangenen Tagen wurden auch die Bürger bei uns in Deutschland mit immer neuen Horrormeldungen aus Japan überschüttet. Nach der Atomkatastrophe in Japan reden auch bundesdeutsche Politiker aller Parteien vom möglichen Atomausstieg. Erst vor wenigen Monaten wurde im sogenannten „Atomkompromiß“ mit den Betreibern über verlängerte Laufzeiten geeinigt. Jetzt, wo das Kind, zumindest in Japan, in den Brunnen gefallen ist, möchte man davon am liebsten gar nichts wissen und selbst Bundeskanzlerin Merkel wird zumindest verbal zur überzeugten Atomkraftgegnerin.

 

Wohl kaum –  Wahlen stehen vor der Tür und die CDU möchte mit ihre derzeitigen Wendehalspolitik zumindest Schadensbegrenzung betreiben, denn der Bürger würde mit Blick nach Japan, sicherlich keiner Partei seine Stimme geben, die sich für eine Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs verantwortlich zeichnet. Also alles wieder einmal wahltaktische Spielchen.

 

Die NPD hat bereits vor der Katastrophe in Japan vor den Gefahren der Atomenergie gewarnt, denn die Risiken und versteckten Kosten der Atomkraftnutzung sind unkalkulierbar. Das Problem ist dabei das atomare Material, das als Kraftquelle eingesetzt wird und unweigerlich und über einen Zeitraum von Jahrzehntausenden Strahlung erzeugt. Welche verheerenden Auswirkungen diese Strahlung auf Mensch und Umwelt hat, verdeutlicht der aktuelle Vorfall in Japan. Doch auch im Normalbetrieb sind Kernkraftwerke gesundheitlich nicht vollkommen unbedenklich. So wurde in der Umgebung von AKWs ein erhöhtes Leukämierisiko, besonders bei Kindern, nachgewiesen. Hinzu kommt die ungeklärte Endlagerung des hochverstrahlten Atommülls. Zurzeit liegen tausende Tonnen radioaktiven Abfalls mehr oder weniger kontrolliert an dutzenden verschiedenen Orten in Deutschland.

 

 

Die derzeitigen Befürchtungen der Bevölkerung sind durchaus berechtigt. Unser Abgeordnete im Lauenburgischen Kreistag, Kay Oelke, hat diese Sorgen aufgegriffen und eine Anfrage an den Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg gestellt. Dabei geht er nicht nur auf die Sicherheitsmaßnahmen im AKW Krümmel und eine kreisübergreifende Zusammenarbeit der der Sicherheitskräfte ein, sondern stellt auch kritische Fragen zur überdurchschnittlichen Anzahl der Leukämieerkrankungen im Umkreis von Atomkraftwerken.

 

Kay Oelke

 

Die Anfrage im Wortlaut kann hier nachgelesen werden:

 

Die Nationaldemokraten fordern das konsequente Vorantreiben der „grünen“ Technologien und einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Brückentechnologie Atomkraft. Umweltschutz ist nicht nur eine leere Worthülse, sondern ein fundamentaler Bestandteil unserer Politik.

 

Denn:

Umweltschutz ist Heimatschutz!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 17.03.2011

 

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