Leiharbeit ist moderner Sklavenhandel - In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Leiharbeiter dramatisch an -

 

Wenn man als Arbeitsloser den Stellenmarkt betrachtet, kann man sich vor Angeboten sogenannter Zeitarbeitsfirmen kaum retten. Bereits der Begriff „Zeitarbeit“ ist allerdings irreführend, denn es handelt sich nicht um zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse, sondern um den Verleih von Arbeitskräften. Für einen Hungerlohn versuchen diese „Menschenhändler“ Arbeitslose anzuwerben, um sie gewinnbringend an Firmen zu verleihen.

 

Bei uns in Schleswig-Holstein gab es im vergangenen Jahr eine Zunahme der Leiharbeit um 22,8 Prozent. Besonders hart trifft es dabei Arbeitnehmer ohne Berufsausbildung, die ohnehin schon mit Niedriglöhnen zu kämpfen haben. In der Berufsgruppe der Hilfsarbeiter muß sich mehr als jeder dritte Arbeitnehmer mit Leiharbeit begnügen. Das bedeutet meist Niedriglöhne von etwa 6 Euro in der Stunde. Zum Leben zu wenig! Diese Arbeitnehmer müssen zusätzlich ergänzende Hartz IV-Leistungen beantragen. Damit subventioniert der Staat, sehr zur Freude der Unternehmer, solche Niedriglöhne und trägt maßgeblich zur steigenden Armut und sozialen Ungerechtigkeit bei!

 

Wenn sich jetzt die SPD angeblich ihrer längst vergessenen „sozialen Wurzeln“ besinnt und lauthals gegen die Ausweitung der Leiharbeit wettert, so muß dieses fragwürdige Verhalten als heuchlerisch bezeichnet werden, denn es war die damalige SPD-geführte Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder, die durch eine Liberalisierung von Leiharbeit der sozialen Ungerechtigkeit Tür und Tor öffnete!

 

Eine solche asoziale Politik ist mit der NPD nicht zu machen, daher fordern wir „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ und einen flächendeckenden Mindestlohn! Vor allem aber wenden sich die Nationaldemokraten gegen die globalen Wirtschaftsstrukturen, deren Profitgier die Ursache einer immer unsozialer werdenden Arbeitswelt darstellt.

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 22.02.2011

 

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