Die Heuchler

Itzehoe. - 25 Euro Eintritt verlangte der Kreisverband Steinburg der FDP bei ihrem Dreikönigstreffen, und das Theater in Itzehoe, in dem die Veranstaltung stattfand, war gut gefüllt. An der Zugkraft der Klientel- und Bonzenpartei FDP lag das wohl nicht, sondern an dem Gastredner, den die vorgeblich Liberalen eingeladen hatten: Buchautor und Ex-Bundesbänker Thilo Sarrazin. Angesichts zurecht im Keller befindlicher Umfragewerte der Westerwelle-Partei hatte sich der Verband offensichtlich zu einer Art Verzweiflungstat entschlossen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Die übliche Reaktion blieb nicht aus: Eine Gegenkundgebung mit fünfhundert Teilnehmern hatten diverse linke und linksextremistische Gruppen angemeldet, um der Wahrheit, daß Deutschland sich abschafft, ihren Haß auf unser Land entgegenzuschleudern. Erschienen sind davon letztlich weniger als hundert, der Regen ließ die Mehrheit der Genossen wohl lieber im warmen WG-Zimmer verweilen.

Ganz kurzfristig hatte sich jedoch auch die NPD entschlossen, Flagge zu zeigen. Und so trafen sich rund 25 Aktivisten in der Kreisstadt, um gegen die Heuchelei der FDP, gegen vorgeschobene "Integrations"-Debatten und für deutsche Interessen Partei zu ergreifen. Mit Transparenten, Schildern und brennenden Fackeln bezogen die Nationalisten ihren Posten auf einem Platz unweit des Geschehens. Trotz Kälte und Regen wurde dann eine rund eineinhalbstündige Kundgebung per Megaphon abgehalten, bei der vier Redner aus den Kreisverbänden Kiel und Westküste klare Stellung bezogen: Nicht "Integration" unintegrierbarer Ausländermassen, sondern Ausländerrückführung ist das Gebot der Stunde! Es wurde daran erinnert, daß schon seit Helmut Schmidts Zeiten als Bundeskanzler immer mal wieder von etablierten Politikern in ihren Sonntags- und Wahlkampfreden Schlagworte wie "Kriminelle Ausländer ausweisen" strapaziert werden, daß jedoch Taten in dieser Richtung immer noch auf sich warten lassen. Wie auch? Bei solchen Sonntagsreden handelt es sich um Beruhigungspillen für die zunehmend überfremdungskritischen Bürger, während man tatsächlich nicht im Traum daran denkt, die linken Illusionen von der "multikulturellen Gesellschaft" endlich über Bord zu werfen. Zu tief sitzt die Umerziehung in den Köpfen der Etablierten, selbstverständlich auch bei der FDP, die jetzt, wo sie ihre Felle davonschwimmen sieht, mit einem solchen leicht durchschaubaren Manöver auf Stimmenfang gehen möchte.

"Alle wissen, Sarrazin hat recht" lautete eines der Transparente der Nationaldemokraten an diesem Abend. Immer mehr Menschen erkennen aber auch, daß von der abgehobenen Polit-Klasse keine Erkenntnis und erst recht keine Änderungen hin zu einer deutschfreundlichen Politik zu erwarten sind. Nur eine nationale Bewegung, die frei ist von Schuldneurose, Konzernhörigkeit und Multikulti-Halluzinationen, bietet Lösungen für die gewaltigen Probleme, die unser Heimatland im Würgegriff halten. Davon konnte sich jeder überzeugen, der am 6. Januar in Itzehoe dabei war.

Die Polizei hatte an diesem Abend im Übrigen die Lage gut im Griff. Obwohl die linke Kundgebung beim Eintreffen der Nationalisten umgehend aufgelöst wurde, wohl um der "Antifa" ihren üblichen Spielraum für kriminelle Aktionen zu geben, war von Störungen weit und breit nichts zu sehen. "Daß es uns gelungen ist, trotz Eis und Kälte in kaum zwei Tagen eine solche Kundgebung - noch dazu unter der Woche - auf die Beine zu stellen, ist ein guter Start ins neue Jahr. Wir werden uns in Zukunft mit solchen Aktionsformen noch häufiger in die öffentliche Debatte einklinken", so der Landesvorsitzende der Nationaldemokraten.

"Ein eigens für die Aktion in Itzehoe gestaltetes Flugblatt mit einem offenen Brief des Bundesvorsitzenden der NPD an die (Noch-)FDP-Anhänger."

Als PDF hier...

Landesverband Schleswig-Holstein
Landesverbandsvorsitzender
Jens Lütke
Kiel den 08.01.2011

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