Landesschulung mit Stefan Köster
Zum 21.11.2010 hatte der schleswig-holsteinische NPD-Landesverband zur Schulung zum Thema „Weltanschauung“ geladen und dabei Stefan Köster, NPD-Abgeordneten aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, als Gastredner angekündigt. Dem Ruf des Landesverbandes folgten NPD- und JN-Mitglieder sowie freie Nationalisten, so daß den beiden Rednern Ingo Stawitz (NPD Westküste) und Stefan Köster zahlreiche Interessierte gegenübersaßen.

Wir Nordfriesen haben uns natürlich auch mit einigen jungen Aktivisten auf den Weg gemacht, um den Vorträgen zu lauschen. Nach der Begrüßung durch den Landesschulungs-Organisationsleiter Thomsen übernahm der Gastgeber Stawitz als erster Redner das Wort. Zunächst äußerte er sich kurz zum diesjährigen Heldengedenken und seiner Teilnahme an dieser Veranstaltung in England, wo neben ihm auch Vertreter anderer europäischer Länder vor Ort waren, um gemeinsam – im Sinne eines Europas der Vaterländer – der Helden vergangener Tage zu gedenken. Dann ging er auf seinen Hauptvortrag ein, welchen er über eine sogenannte Power-Point-Präsentation zum Besten gab.Unter dem Titel „Raumorientierte Volkswirtschaft“ ging er zunächst auf die derzeitige Situation in Deutschland und der Welt ein, prangerte dabei natürlich die bekannten Mißverhältnisse an, deren Auflistung und nähere Erläuterung hier den Rahmen sprengen würde. Hervorgehoben wurde vom Referenten aber die Freude darüber, daß es den USA als bisheriger Supermacht allmählich an den Kragen gehe, sogar der „Spiegel“ hat kürzlich ausführlich unter dem Titel „Die verzweifelten Staaten von Amerika“ über die wachsenden Sorgen und Nöte der USA berichtet, während andere Länder wie Brasilien, China oder Indien im Aufschwung sind.

Anhand des Parteiprogramms der NPD ging Stawitz noch einmal ausführlich auf die Grundsätze nationalistischer Wirtschaftspolitik ein. Außerdem stellte er die wichtigsten Fakten und die kurz- wie langfristigen Folgen der raumorientierten Volkswirtschaft sowie der Globalisierung einander gegenüber. Anhand vieler Beispiele wurde den Zuhörern natürlich deutlich, daß die Grundaussage national Denkender, daß die Wirtschaft dem Volke zu dienen hat (und nicht umgekehrt), sich in allen Bereichen bestätigt. Stawitz wurde für seinen informativen Vortrag mit einem angemessen Applaus gedankt.

Nach einer kurzen Pause ergriff dann Stefan Köster das Wort. Er sprach kurz von seiner Arbeit im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie im NPD-Landesverband, ehe er auf das Hauptthema „Weltanschauung“ einging. Auch hier wollen wir nur einige wenige Punkte seines interessanten Vortrags anschneiden. Zunächst ging er darauf ein, warum immer mehr – gerade auch junge – Leute den Weg zur JN oder NPD oder auch zu den freien Nationalisten finden. Dies liegt eindeutig daran, daß immer mehr Menschen erkennen, daß in diesem Land bzw. vor allem in diesem BRD-System vieles schief läuft. Und wenn die Leute das begreifen, so finden sie oft den Weg zu uns. Doch auch ganz natürliche Gefühle wie die Heimatverbundenheit führen viele Menschen auf den rechten Weg zur NPD.

Köster erläuterte dann noch die Begriffe ‚Ideologie’ und ‚Weltanschauung’. Während die Ideologie eine Theorie ist, wie z.B. der Marxismus und Liberalismus, welche auf die 1789er Parole „alle Menschen sind gleich“ (Frz. Revolution) zurückgeht, ist die Weltanschauung keine erlernbare Lehre. Daß natürlich nicht alle Menschen gleich sind, erklärt sich selbstverständlich aus der Praxis, aus dem Alltag heraus. Ideologien berufen sich auf Dogmen, die nicht zu hinterfragen sind. Die Weltanschauung hingegen ist der Ausdruck einer Idee oder Vorstellung, die man bereits hat, sowie die dazugehörige Tat. Unsere Weltanschauung besagt, daß wir unsere eigene Identität wollen, daß wir ein Miteinander, eine Solidarität anstreben, sowie Souveränität und freie Entscheidung. Wir sagen ‚ja’ zum ‚wir’, zum eigenen Volk. Und daß dies auch heutzutage angesichts der Mißstände in unserem Land keine Utopie ist, zeigt sich darin, daß das Deutsche Volk sich auch in der Vergangenheit schon immer aus dem Dreck hat ziehen können (nach dem Dreißigjährigen Krieg sowie 1. und 2. Weltkrieg).

Abschließend betonte Köster noch einmal die Notwendigkeit der verbalen Auseinandersetzung mit unseren politischen Gegnern sowie der Mithilfe aller nationalen Kräfte bei den 2011 anstehenden Wahlkämpfen zu den wichtigen Landtagswahlen u.a. in Sachsen-Anhalt. Mit großem Applaus wurde Köster für seinen Vortrag gedankt. Erneut ergriffen Stawitz und Thomsen kurz das Wort und wünschten den Anwesenden nach den Schlußworten noch eine gute Heimreise. Ein langer, aber sehr interessanter Tag ging zu ende. Auf unserer Heimfahrt diskutierten wir dann natürlich noch manch Thema des Nachmittags.

Josephine G. und Arne Kaehne

21.11.2010

Quelle: Kreisverband Nordfriesland
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