Was erwartet uns 2016?

 

 


Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind nicht nur Tage, an denen man in besinnlicher Runde auf das zu Ende gehende Jahr zurückblickt, sondern auch einen Blick aufs neue Jahr wagt.

 

 

Auch ich verfüge nicht über hellseherische Fähigkeiten, aber es zeichnen sich schon jetzt Dinge ab, die darauf hindeuten, daß das Jahr 2016 für uns durchaus zu einem wichtigen Jahr werden könnte, denn es werden einige Weichen für die Zukunft unserer Partei gestellt. Im Dezember des vergangenen Jahres kündigte das Bundesverfassungsgericht an, das Verbotsverfahren gegen die NPD mit einer mündlichen Verhandlung zu beginnen. Dieses Verfahren sollten wir als Chance für uns nutzen. Die breite Öffentlichkeit schaut an diesen Tagen nach Karlsruhe und wir haben die Möglichkeit, uns so darzustellen, wie wir wirklich sind. Wenn dieses Verfahren nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten geführt wird, kann es für die NPD nur einen Freispruch geben, denn wer nichts Verbotenes tut, kann auch nicht verboten werden!

 

Wenn die Last dieses Verfahrens von unseren Schultern fällt und auch die Öffentlichkeit nicht weiterhin mit fadenscheinigem Verbotsgeschrei in seiner Wahlentscheidung beeinflußt wird, ergeben sich für uns Nationaldemokraten, nicht nur bei der Landtagswahl im Herbst 2016 bei unseren Nachbarn in Mecklenburg-Vorpommern, ganz neue Möglichkeiten. Mit dem Rückenwind eines beendeten Verbotsverfahrens und einem möglichen Wiedereinzug in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern werden auch die Landtagswahlen bei uns in Schleswig-Holstein, die im Frühjahr 2017 stattfinden, für unseren Landesverband wieder interessant. Hier gilt es anzusetzen, um zukünftig weiterhin erfolgreich nationale Politik im nördlichsten Bundesland betreiben zu können.

 

Auch wenn die sogenannte „Alternative für Deutschland“ nach aktuellen Wahlumfragen wenig Raum für wirkliche nationale Politik läßt, bin ich überzeugt, daß es in dieser Partei noch so einige interne Streitigkeiten um Geld, Einfluß und gut bezahlte Posten geben wird. Unsere Aufgabe muß es sein, den Wählern zu verdeutlichen, wo genau die Unterschiede zwischen der AfD und uns Nationaldemokraten liegen. Ein Blick in die Landeshauptstadt Kiel, in der vor wenigen Monaten mit Achille Demagbo ein Mensch mit schwarzafrikanischer Abstammung zum Kreisvorsitzenden der AfD gewählt wurde, verdeutlicht sogar bildlich diesen Unterschied. Die AfD spricht sich für eine weitere Einwanderung nach Deutschland aus, während wir Nationaldemokraten einen Stopp der Masseneinwanderung fordern und mit einem Rückführungsprogramm sogar dafür sorgen, daß ausreisewillige Ausländer zurück in ihre Heimat gehen können.

 


 

 

 

Jörn Lemke

Lübeck, den 29.12.2015

 

 

 

 

 




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