Die Obergrenze ist längst überschritten!

 

 


 

 

 

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, hat mit der Forderung einer Obergrenze für Asylanten für Schlagzeilen gesorgt. In seinem Bundesland möchte er lediglich 12.000 Asylanten pro Jahr aufnehmen.

 

Obwohl Schleswig-Holstein dieses Jahr über 50.000 Asylanten aufnehmen wird, erteilen die Gutmenschen im Landtag einer Obergrenze, wie von Haseloff ins Gespräch gebracht, eine deutliche Absage und stellen sich damit erneut gegen die Mehrheit des eigenen Volkes, denn laut einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage sprachen sich 68 Prozent der Befragten für eine Obergrenze aus. Selbst die vermeintlich konservative CDU sieht keine Veranlassung den Asylantenzustrom zu bremsen. „Humanität kennt keine Obergrenze“, so der CDU-Fraktionschef im Kieler Landtag, Daniel Günther. Die FDP schließt sich den Ausführungen der CDU an. Für Fraktionschef Wolfgang Kubicki hat Haselhoff „den Knall nicht gehört“. Auf die Aussagen der rot/grünen Multikulti-Fanatiker muß an dieser Stelle gar nicht eingegangen, da deren ungezügelte Einwanderungspolitik seit Jahrzehnten ohnehin für jeden offensichtlich ist!

 

Warum der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt gerade jetzt eine Obergrenze ins Spiel bringt und sich damit offen gegen die Bundeskanzlerin stellt, lieg auf der Hand und es genügt ein Blick auf aktuelle Wahlumfragen. Demnach liegt die AfD bei 9% und auch die NPD wird zumindest in Sachsen-Anhalt mit 3-4 % gehandelt. Von diesem Kuchen möchte der Herr Ministerpräsident offensichtlich etwas abbekommen und so versucht er wenige Monate vor dem Wahltermin zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt „rechts der CDU“ auf Stimmenfang zu gehen.

 

Ein durchsichtiges Spiel des Ministerpräsidenten. Dennoch ist die Forderung nach einer Obergrenze aus Sicht der Nationaldemokraten zumindest ein vernünftiger erster Schritt in die richtige Richtung, auch wenn über die Umsetzung und Höhe der Obergrenze noch Diskussionsbedarf bestünde. Außerdem wären weitere Schritte notwendig, um zu einer vernünftigen Asylpolitik zurückzukehren! Dazu gehören unter anderem die Sicherung der Landesgrenzen und die Abschaffung des einklagbaren Rechts auf Asyl.

 

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 04.12.2015

 

 

 

 

 




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