Bericht über Auftaktveranstaltung zur Lübecker Bombenterrorkampagne in Schleswig-Holstein am 27.11.2010

 

Wie in den vergangenen Jahren und in diesem Jahr, so werden auch im Jahr 2011 nationale Aktivisten den Bombentoten Lübecks gedenken. Zur Vorbereitung und Mobilisierung für die Veranstaltung wurde am 27. November eine Auftaktveranstaltung, im Vorfeld auf sicherem Wege kommuniziert, in Schleswig-Holstein geplant und durchgeführt.

 

Gegen 15:00 trafen einige Kameraden am Veranstaltungsort ein und begannen, den Vortragsraum für die Veranstaltung zu gestalten. Tische und Stühle wurden neu angeordnet, Gasflaschen angeschlossen, Fahnen und Transparente aufgehängt. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt, es waren Würstchen, Suppe, warme und kalte Getränke eingekauft worden und diese wurden nun an einem kleinen Tresen zum Verzehr vorbereitet. Die Räumlichkeiten waren von einem befreundeten Gastwirt zur Verfügung gestellt worden, diesem Kameraden gebührt unser besonderer Dank.

 

Nachdem die Anzahl der Anwesenden nunmehr auf ca. 50 angewachsen war, begann die Veranstaltung mit einem Lichtbildvortrag von Jörn Lemke. Der Kamerad Lemke sprach über die Bombenterrornacht von Lübeck, die ein Auftakt, eine Art Probe für weitere Terrorattentate waren, die in der Bombardierung Dresdens mit weit über 300.000 Toten gipfelten. Mit drastischen Bildern stellte er Lübecker Stadtansichten vor der Bombardierung mit den Schreckensbildern danach gegenüber und verlas Augenzeugenberichte aus der Zeit der Bombardierung. Diese Visualisierung des Horrors machte vor allem den jüngeren Kameraden die damaligen Geschehnisse deutlich. Es bleibt zu hoffen, daß diese Kameraden der Mobilisierung für den Trauermarsch im März 2011 folgen werden, damit die Veranstaltung wieder ein Erfolg wird.

 

Als zweiter Redner trat Thomas "Steiner" Wulff an das Pult. Steiner verglich die Situation des nationalen Widerstandes mit unserem politischen Gegner und beschrieb den Ablauf einer Gedenkveranstaltung, wie sie von antideutschen Gutmenschen durchgeführt werden würde. Ein solche Veranstaltung, die wahrscheinlich im Lübecker Rathaus stattfände, würde von den Systemmedien hofiert werden. Der Ablauf einer nationalen Veranstaltung sieht anders aus. Zwar werden Veranstaltungen zum Gedenken an deutsche Bombenopfer noch nicht kriminalisiert, aber es wird bereits jetzt alles getan, um das Durchführen solcher Veranstaltungen zu erschweren.

 

Steiner sprach weiterhin über die immense Bedeutung des Gedenkens an die Toten unseres Volkes und spannte einen Bogen von dem Versailler Vertrag über die Zahlung der letzten Rate der Reparationsforderungen aus dem 1. Weltkrieg vor ein paar Wochen, 92 Jahre nach dem Ende dieses 1. Weltkrieges. Der Kamerad Wulff stellte in seinen weiteren Ausführungen den zeitlichen Ablauf zwischen den beiden Weltkriegen dar und verdeutlichte die Absicht der Alliierten, sich ohne Rücksicht auf Verluste eine Vormachtstellung in Europa zu sichern.

 

Kamerad Steiner redete nun über die Parallele zwischen dem Irak-Krieg, der auf der Basis falscher Behauptungen über die angebliche Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak von den USA begonnen wurde, und dem 2. Weltkrieg, der von England und Frankreich angeblich zur Verhinderung deutscher Aggressionen angezettelt wurde. Nach einem deutsch-polnischen Grenzkonflikt, dem bestialische Pogrome der Polen an der deutschen Bevölkerung vorausgegangen waren, packten England und Frankreich die willkommene Gelegenheit, das ihnen verhaßte Deutsche Reich anzugreifen. Bereits einen Tag nach der Kriegserklärung von England und Frankreich wurden Bomben über Brunsbüttel abgeworfen.

 

Mit weiteren Fakten veranschaulichte Steiner, daß und wie die Deutschen mit System kleingehalten und vernichtet werden sollen. Es ist klar, daß wir nationale Aktivisten auch weiterhin für unsere Rechte kämpfen werden, für das Recht, um unsere Toten zu trauern, für das Recht, auf die Straße zu gehen, für unser Recht, als Volk zu überleben.

 

Nach diesem mitreißenden Vortrag war es Zeit für eine kurze Pause. Die Kameraden stärkten sich an den mit Liebe zubereiteten Speisen und Getränken und es wurden einige private Gespräche geführt und Kontakte gepflegt.

 

Nach der Pause ging es weiter mit unserem Liedermacher Lars und - abwechselnd - der Versteigerung der von verschiedenen Kameraden gespendeten Bücher, Tonträger und Kleidungsstücke. Der Erlös floß komplett in die Kampagne für Lübeck. Nach dieser heiteren Auktion löste sich die Veranstaltung langsam auf. Ich bin mir sicher, wir werden uns, wenn nicht vorher, spätestens in Lübeck wiedersehen.

 

Daniel Nordhorn

Kiel den 29.11.2010

 

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