Thomas Mann als Namensgeber der Lübecker Uni ungeeignet!

 

 

In einer Zeit, in der Straßen umbenannt werden und öffentliche Einrichtungen, wie Schulen und Kindertagesstätten, meist die Namen von Widerstandskämpfern der 30er und 40er Jahres des vergangenen Jahrhunderts tragen, ist es nachvollziehbar, daß auch die „Universität zu Lübeck“ eine historische Persönlichkeit im Namen tragen möchte. Sicherlich gibt es hinreichend Personen, die sich um den Universitätsstandort Lübeck verdient gemacht haben oder die zumindest einen Bezug zum medizinischen Schwerpunkt der Universität haben. Vermutlich waren diese Persönlichkeiten allerdings oft keine Widerstandskämpfer, sondern „nur“ gute Mediziner!

 

Dieser hat allerdings keinerlei Bezug zur Medizin und scheint für uns alleine aus diesem Grund als Namensgeber für eine medizinische Universität ungeeignet. Selbst die Kommission, die mögliche Namenvorschläge prüfen sollte, stellte fest, daß aufgrund des medizinischen Universitätsprofils noch an Bezügen zum Namensgeber Thomas Mann gearbeitet werden müsse. Man sehe aber „durchaus eine große Chance, daß diese Bezüge hergestellt werden könne“. Es ist schon eine sonderbare Herangehensweise, daß man zuerst den Namensgeber sucht und dann an einem möglichen Bezug arbeiten möchte. Und wenn kein direkter Bezug hergestellt werden kann, wird Thomas Mann zumindest als Patient das eine oder andere Mal im Universitätsklinikum gewesen sein. Das muß doch reichen….

 

Doch auch als Person ist Thomas Mann denkbar ungeeignet und scheint kaum mehrheitsfähig zu sein. Bei einer Campusumfrage sprachen sich 78% gegen eine solche Umbenennung aus. Hintergrund dieses klaren Ergebnisses dürfte die mögliche pädophile Neigung des Schriftstellers sein, die von vielen oft als „Knabenliebe“ heruntergespielt wird. Tatsächlich konnte man ihm nie sexuelle Übergriffe auf Minderjährige nachweisen. Allerdings muß man auch kritisch anmerken, daß dieses Thema vor 70-80 Jahren leider längst nicht so sensibilisiert betrachtet wurde, wie in heutiger Zeit!

 

Auch seine Äußerungen zu dem verbrecherischen Bombenangriff der Alliierten auf die Zivilbevölkerung im Jahre 1942 liegen nicht nur vielen Überlebenden, sondern auch Patrioten der heutigen Zeit schwer im Magen. Damals rechtfertigte Thomas Mann diesen militärisch unnötigen Angriff auf die Zivilbevölkerung, der einzig dazu diente die Moral der Deutschen zu brechen mit folgenden Worten:

 

"Wenn man bedenkt, was kommen wird, was den deutschen Städten bevorsteht - gerechterweise, notwendigerweise, unentbehrlicherweise bevorsteht, so befällt einen gelinde gesagt Schrecken - Lübeck und Rostock waren ja nur Kostproben. Es wird schrecklich zugehen, mit Recht, ich wiederhole es"

 

Warum eine solche Person überhaupt Ehrenbürger der Stadt Lübeck und Literaturnobelpreisträger ist, kann unter diesen Gesichtspunkten als durchaus grenzwertig angesehen werden. Die Verantwortlichen der Uni Lübeck wären demnach gut beraten, die Namenswahl noch einmal grundlegend zu überdenken.

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 08.07.2015

 

 

 

 

 




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