Sportvereine nur für Asylanten kostenlos

 

 

Eine so genannte „Willkommenskultur“ treibt Gutmenschen zu immer mehr Wohltaten für Fremde. Im vergangenen Sommer verteilte die Gemeinde Rickling (Kreis Segeberg) Freikarten für das örtliche Freibad an ankommende Asylanten (wir berichteten). Jetzt haben im Kreis Stormarn mehrere Sportvereine angekündigt, Asylanten zukünftig kostenlos als Mitglieder aufnehmen zu wollen. Der VfL Bad Oldesloe hat dafür einen Fond von 1.500 Euro gebildet, um die Beiträge zu finanzieren. Auch andere Vereine in der Region, wie der TSV Bargteheide oder der TSV Trittau haben bereits eine kostenlose Vereinsmitgliedschaft für Asylanten beschlossen.

 

Während die sportlichen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen auch für Asylanten durch das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung finanziert werden können, blieb der Erwachsenensport bisher unberücksichtigt. Hier müssen deutsche Hartz-IV-Empfänger auch zukünftig Vereinsbeiträge bezahlen.

 

Als das Bundesverfassungsgericht beschloss, daß die Leistungen für Asylbewerber auf Hartz-IV-Niveau angehoben werden müssen, war u.a. vom Existenzminimum und von der Gleichstellung mit deutschen Hilfebedürftigen, gemäß Allg. Geleichbehandlungsgesetz (AGG), die Rede. Allein das ist schon eine Frechheit. Wirtschaftsflüchtlinge werden mit höchstrichterlichem Urteil auf eine Stufe mit Einheimischen gestellt, die oftmals nach langjähriger Berufstätigkeit unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Daß Asylanten jetzt in vielen Bereichen sogar besser gestellt werden, als deutsche Hilfebedürftige ist hingegen nicht nur eine Frechheit sondern auch rechtlich mehr als bedenklich. Warum unterscheiden die Sportvereine zwischen ausländischen und deutschen Hilfebedürftigen und warum werden ausländische Hilfebedürftige sogar bevorzugt? Gilt hier nicht auch das o.g. Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)? In §2 (6) bezieht es sich eindeutig auf auch auf soziale Vergünstigungen!

 

Es hat mit Humanität und Nächstenliebe wenig zu tun, wenn Gutmenschen von einer „Willkommenskultur“ faseln und sich förmlich überschlagen, wenn es um Wohltaten für Fremde geht, aber das eigene Volk dabei auf der Strecke bleibt!

 

 

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 18.03.2015

 

 

 

 

 




zurück |