FDP missbilligt Hetzbrief gegen NPD-Ratsherrn Mark Proch

 

 

Im Dezember reichte der NPD-Ratsherr Mark Proch einen Antrag in die Ratsversammlung ein, in dem er dazu aufforderte, sich von einem Brief des „Bündnis gegen Rechts Neumünster“, an den Arbeitgeber des NPD-Politikers zu distanzieren. In dem Hetzbrief sollte dem Unternehmen nahe gelegt werden, sich aus politischen Gründen vom Mitarbeiter Mark Proch zu trennen.

 

Natürlich wurde der Antrag, wie alle Anträge der NPD, mit nur einer befürwortenden Stimme und ohne inhaltliche Diskussion abgeschmettert. (wir berichteten). Hinter vorgehaltener Hand hörte man jedoch gerade aus dem Umfeld der CDU und der FDP kritische Töne. Offenkundig fehlte nur der Mut hierzu in der Ratsversammlung das Wort zu ergreifen.

 

Jetzt ist die FDP zumindest einen Schritt in diese Richtung gegangen und hat beim Treffen des Runden Tisches für Toleranz und Demokratie in Neumünster einen Antrag gestellt, der den Brief des Bündnisses gegen Rechts an den Arbeitgeber des NPD–Ratsherrn Mark Michael Proch missbilligt. „Angriffe in der Sache sind okay, Angriffe auf einer persönlichen Ebene aber nicht. Das gilt auch für NPD-Mitglieder“, begründete FDP-Mann Reinhard Ruge den Antrag, Da dieser runde Tisch allerdings von linken Organisationen dominiert wird, wurde der Antrag natürlich abgelehnt.

 

Hat der Antrag der NPD vielleicht doch einen Denkanstoß gegeben? Es ist begrüßenswert, daß die FDP zumindest beim Runden Tisch kein Blatt vor den mund nimmt. Allerdings hoffen wir, daß zukünftig auch in der Ratsversammlung deutliche Worte von der FDP zu vernehmen sein werden, wenn erneut persönliche Hetze gegen den NPD-Ratsherrn erfolgt. Das „Bündnis gegen Rechts Neumünster“ wird sicherlich schon im Bürgermeisterwahlkampf erneut seine menschenverachtende Ideologie durch Hetze und Gewalt gegen den NPD-Kandidaten Mark Proch untermauern. Dann werden wir sehen, ob die Worte des FDP-Politikers Reinhard Runge nur heiße Luft waren, oder ob er bereit ist, auch im Rat der Stadt Neumünster deutlich Stellung zu beziehen.

 

 

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 15.02.2015

 

 

 

 

 




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