Gefahr durch Salafisten in Neumünster.

 

 

Nicht erst seit dem Anschlag auf eine französische Satirezeitung ist die Gefahr durch Salafisten allgegenwärtig. Allein in Neumünster beobachtet der Verfassungsschutz derzeit 25 Salafisten und spricht von einer „steigenden Tendenz“. Vor einigen Wochen ist Harry M., ein bekennender Anhänger des bewaffneten Dschihad nach einer Haftstrafe wieder nach Neumünster gezogen. Der als Terrorhelfer verurteilte junge Mann hat bereits weitere Salafisten um sich geschart und verbreitet seitdem wieder militante Videobotschaften.

 

Ein weiterer Salafist aus Neumünster bittet den Haßprediger Pierre Vogel aus Köln auf seiner Internetseite um eine Großveranstaltung in Neumünster oder Kiel. Sympathiebekundungen für die islamistische Terrororganisation IS finden sich zuhauf im Netz.

 

Als „salafistischer Treffpunkt“ gilt in Neumünster laut Verfassungsschutz nach wie vor die Darul-Arqam-Moschee an der Christianstraße. Weil in dieser Moschee arabisch gesprochen wird, zieht es auch viele Flüchtlinge aus der zentralen Aufnahmestelle dorthin. Salafisten versuchen dann vermutlich, die Flüchtlinge durch Gespräche und Predigten zu radikalisieren.

 

Immer noch schauen die Ermittlungsbehörden viel zu oft tatenlos zu, wenn diese militanten Islamisten ihre menschenverachtende Propaganda auf deutschem Boden verbreiten. Die Politik unternimmt den kläglichen Versuch, die besorgten Bürger durch den Erlaß sogenannter „Antiterrorgesetze“ zu beruhigen. Leider bekämpfen diese Gesetze in Wirklichkeit nicht den Terror, sondern fördern stattdessen die Überwachung aller Menschen.

 

Wir Nationaldemokraten hatten schon lange vor dem schrecklichen Terroranschlag in Frankreich vor der Gefahr durch militante Islamisten gewarnt. Doch die Warnungen verhallten ungehört oder wurden sogar als „rechtsextreme Hetze“ abgetan. Bereits im Sommer 2013 versuchte der NPD-Ratsherr Mark Proch durch eine so genannte kleine Anfrage im Stadtrat Informationen über die örtliche Salafisten-Szene zu erhalten. Vergeblich! Der Stadtpräsident erklärte sich für nicht zuständig und war auch auf direkte Nachfrage des Ratsherrn Proch nicht bereit, die entsprechenden Informationen von der Landespolizei oder dem Verfassungsschutz anzufordern. So kann man auch die Augen vor der islamistischen Terrorgefahr verschließen, bis es eines Tages wieder zu spät sein könnte!

 

 

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 09.02.2015

 

 

 

 

 




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