Werden wir bald von Analphabeten regiert?

 

 

Es ist schon bezeichnend für die politische Klasse in der BRD: Doktorarbeiten werden gefälscht, und Posten und Ämter aller Art werden nach Parteibuch und längst nicht mehr nach entsprechender Sachkunde vergeben. So ist es traurige Realität in dieser Bundesrepublik, daß eine ehemalige Familienministerin einfach Verteidigungsministerin werden kann, ohne daß sie vorher überhaupt einmal eine Kaserne von innen gesehen haben dürfte oder zumindest etwas von Geo-Politik und Militärtechnik versteht.

 

Da schien es für unser Bundesland geradezu ein Segen gewesen zu sein, als eine Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Hochschulpräsidentin Bildungsministerin wurde. Die Skandale der vergangenen Wochen und Monate hinterlassen jedoch den Eindruck, daß es Frau Wende nur um die eigene soziale Absicherung ging, als sie – offenbar rechtswidrig – eine hochdotierte Rückkehroption an die Universität Flensburg vertraglich festlegen ließ.

 

Auch politisch sorgte Wende für einigen Zündstoff. So dürfte der von Wende geplante „Einheitslehrer“ nicht nur für ein vermutlich schlechteres Lernniveau sorgen, sondern auch für eine schlechtere Bezahlung der zukünftigen Gymnasiallehrer.

 

Derzeit sorgt ein Brief der Bildungsministerin für Unverständnis, in dem es nur so von Fehlern wimmelte. Wende schrieb dort von "Gymansien" und "planwirtschaftlkchen" Vorgaben und davon, daß eine gestärkte Lehrkräfteausbildung die Attraktivität der Bildungslandschaft "steigen" werde. Auch mit der Kommasetzung nahm man es nicht so genau. („Denn, gute Bildungsangebote sind ein Standortfaktor …“)

 

Sicherlich sind Rechtschreibfehler nicht gänzlich vermeidbar, allerdings sollte man von einer habilitierten Literaturwissenschaftlerin erwarten können, daß sie Briefe mit solch groben Fehlern nicht verbreitet. Immerhin trägt das Schriftstück die Unterschrift der Ministerin, wodurch sie für den Inhalt verantwortlich ist.

 

Dieser Vorfall ist bezeichnend für den sogenannten Bildungsstandort Deutschland. Durch die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, häufigen Schulausfall durch fehlende Lehrerstellen und eine fragwürdige Rechtschreibreform sank das Bildungsniveau in den vergangenen Jahren stetig. Experten haben festgestellt, daß Schüler heute im Durchschnitt in einem Diktat fast dreimal so viele Fehler machen wie in den 70er Jahren. Hierbei dürfte auch der hohe Ausländeranteil an bundesdeutschen Schulen eine wichtige Rolle spielen, denn die Lehrer müssen heute, anders als früher, auf nicht oder kaum deutschsprechende Ausländerkinder, die oft bereits die Mehrheit in der Klasse bilden, Rücksicht nehmen.

 

Unter diesen Vorzeichen werden in wenigen Jahren solche Fehler der Bildungsministerin nicht mehr auffallen, und es wird vermutlich nicht mehr lange dauern, bis wir in Deutschland von Analphabeten regiert werden.

 

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den  18.07.2014

 




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