Stopp von U-Boot-Lieferungen an Israel!

 

 

Vor wenigen Tagen wurde in Kiel das größte je in Deutschland gebaute U-Boot unter Ausschluss der Öffentlichkeit (Warum?) an Israel übergeben. Details über die Ausstattung des U-Boots wurden nicht bekannt gegeben. Experten gehen davon aus, dass es mit atomaren Marschflugkörpern ausgestattet werden kann. (Welches Land soll denn das Ziel sein?)

 

Nicht nachvollziehbar ist in diesem Zusammenhang, warum die Bundesregierung ein Drittel der Baukosten übernimmt und zwar für dieses und zwei weitere Boote, die 2015 und 2017 an Israel ausgeliefert werden sollen. Die gesamten Baukosten belaufen sich nach Schätzungen auf 1,2 Milliarden Euro. Das heißt, Deutschland finanziert Kriegsschiffe für fremde Staaten mit 400 Millionen Euro, während die eigene Flotte in den vergangenen Jahren stark reduziert wurde.

 

Die Linken und die Grünen fordern das Verbot von Waffenlieferungen. Für Israel scheint hier allerdings eine Sonderstellung zu gelten, denn von keinem dieser Politiker ist Kritik an der U-Boot-Lieferung zu vernehmen. Ist die Region Syrien, Libanon, Israel, Irak keine Krisenregion?

 

Wozu braucht Israel überhaupt immer mehr atomare Spitzentechnologie. Sicherlich nicht um Gaza zu zertrümmern, denn hier haben die Israelis in den vergangenen Jahrzehnten bereits „ganze Arbeit“ geleistet und es gibt längst keine lohnenswerten Ziele mehr.

 

Kann es sein, dass die BRD ein Angriffsziel wird, wenn weitere Hilfszahlungen ausblieben? Aber so lange Kanzlerin Merkel sogar mit dem israelischen Präsidentenorden, der höchsten zivilen Auszeichnung in Israel für einzigartige und herausragende Beiträge zur israelischen Gesellschaft, ausgezeichnet wird, brauchen wir uns da vermutlich weniger Sorgen zu machen. Es muß allerdings die Frage erlaubt sein, welche Interessen die bundesdeutsche Staatsführung wirklich vertritt. Die Interessen des eigenen Volkes wohl nicht, denn sonst wären solche Finanzspritzen, fast 70 Jahre nach Kriegsende, nicht möglich.

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den  07.07.2014

 




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