Von der „Pest“ befreit?

 

Halstenbeker Spedition kündigt Mitarbeiter aus politischen Gründen

 

Immer wieder kommt es vor, daß Mitgliedern und Sympathisanten der Nationaldemokraten berufliche Konsequenzen widerfahren, nachdem die Antifa mit sogenannten „Outings“ die Arbeitgeber der vermeintlichen Rechtsextremisten unter Druck setzt.

 

Bei einem großen Speditionsunternehmen aus Halstenbek sind jetzt gleich 5 Mitarbeiter betroffen, deren politische Meinung offenkundig nicht geduldet werden soll. „Menschen mit rechtsextremer Gesinnung im Betrieb – das ist für uns rein menschlich und als Unternehmen vollkommen untragbar. (…) Ich habe deshalb keine Kosten und Mühen gescheut, um von dieser, ich sag es einmal so, Pest befreit zu werden“, so der Speditionsunternehmer. Zudem wurden von der Geschäftsführung umfangreiche Unternehmensrichtlinien erstellt, die jeder Mitarbeiter unterschreiben soll. „Sie spiegeln unsere Philosophie wider. Es ist festgehalten, daß bei der Einstellung von Mitarbeitern das Herkunftsland keine Rolle spielt und daß wir rassistische Äußerungen nicht dulden“, hieß es in einer Stellungnahme.

 

Der Vorgang ist bezeichnend für den Zustand einer vorgeblich „liberalen“ Gesellschaft, die nach außen immer Toleranz und Meinungsfreiheit predigt, aber Andersdenkende gezielt ausgrenzt. Egal ob Homosexuelle, kriminelle Ausländer, vorbestrafte Sexualtäter oder kriminelle Linksextremisten: Alle werden in diesem Staat geduldet, teilweise hofiert. Wenn sich jemand allerdings als Patriot friedlich für das eigene Volk einsetzt, wird sofort die „Nazikeule“ geschwungen. Als Patriot wird man, anders als in vielen anderen europäischen Staaten, gesellschaftlich isoliert und kriminalisiert – bis hin zum möglichen Verlust des Arbeitsplatzes. Ein Zustand, der Parallelen zum Verhalten der Herrschenden in der DDR-Diktatur aufweist. Auch dort wurden politisch unliebsame Bürger bespitzelt, gesellschaftlich geächtet und kriminalisiert. Berufsverbote waren dort für nicht linientreue Genossen an der Tagesordnung. Ist diese BRD, die vorgibt, der freieste Staat zu sein, den es je auf deutschem Boden gegeben hat, bereits zu einer Meinungsdiktatur verkommen?

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den  20.06.2014

 




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