Was ist ein Nazi oder wie gehen die Israelis damit um?

 

 

 

Der Begriff Nazi ist in der BRD dazu geeignet politisch unbequeme Personen und Gruppierungen verschiedenster Art zu dämonisieren. Wem der Bannstrahl Nazi trifft, muß um seine Existenz fürchten. So wie der Bann des Inquisitors im Mittelalter über Leben und Tod entschied, so heute der Vorwurf „Nazi“ zu sein. Da gibt es Beispiele genug: Ein Schornsteinfeger in Sachsen Anhalt wird von der Ausübung seiner Tätigkeit ausgeschlossen, weil er NPD-Mitglied ist, eine Olympia-Ruderin wird nach hause geschickt, weil sie einen Freund in der rechten Szene hat, eine ARD-Nachrichten-Sprecherin wird entlassen, weil sie auch einige positive Seiten im 3. Reich fand. Das alles ist Alltag im „freiheitlichsten Staat“, den es je auf deutschem Boden gegeben hat. Leider!

 

Patriotische bzw. nationale Politik ist in der BRD kaum noch möglich! Da werden Musikveranstaltungen verboten und von der Polizei gesprengt, Gedenkmärsche unter den Augen der Polizei von maskierten Chaoten durch Sitzblockaden und Gewalt verhindert, Bankkonten aufgelöst, Auszubildende von Staatsschutzbeamten am Arbeitsplatz heimgesucht, Arbeitnehmer entlassen, Bücher und Schriften indexiert und verboten und Menschen wegen Meinungsdelikten für viele Jahre weggesperrt. Die Liste ist lang!

 

Alles das, weil selbsternannte Wächter dieser Demokratie meinen, Schlimmeres zu verhindern, dabei ist das was sie tun, das Schlimmste überhaupt, nämlich die Grundrechte von Bürgern der BRD auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu sabotieren. Daß dabei die höherstehenden Rechte der UN- und der EU-Menschenrechts-Charta verletzt werden, interessiert die bornierten Gutmenschen mit linkem Drall überhaupt nicht. Die Art. 3, 4, 5 und 8 des GG sind solchen Leuten wohl unbekannt.

 

In Israel scheint man dieses inflationäre Treiben jetzt beenden zu wollen. So wird ein entsprechendes Gesetz diskutiert, welches in die Knesset eingebracht werden soll. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, kann bei der Benutzung des Wortes „Nazi“, um jemanden zu diffamieren oder zu schaden, eine Strafe bis zu 20.000 Euro oder Haft verhängt werden können. Das ist kein Witz und absolut notwendig, um die politische Ausgrenzung Andersdenkende endlich zu verhindern. Die Zeitschrift Stern hat in der Ausgabe am 30.01.2014 über die Vorgänge in Israel berichtet und der Zeit-Kolumnist Harald Martenstein erklärte sich am 20. März 2014 in der Wochenzeitung Die Zeit selbst zum Nazi, weil er auf kulturellem Gebiet differenziere, wo heutzutage –alle Nichtnazis- jede Art Musikgeschmack als gleichwertig definieren. Martenstein fordert einen Weltkongress der (unschuldigen) Nenn-Nazis mit Personen wie Jakob Augstein, Thilo Sarrazin, Rabbiner Lipman und anderen in Tel Aviv. Dafür wird es höchste Zeit!

 

 

 

 

 

Ingo Stawitz

Landesvorsitzender

Uetersen, den  16.04.2014

 




zurück |


DS-TV


 

 


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: