Hand in Hand mit der kriminellen Antifa?

 

 

In Schleswig-Holstein gibt es unter der Schirmherrschaft des Innenministeriums ein so genanntes „Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus“, das vom Land Schleswig-Holstein mit 300.000 Euro jährlich gefördert wird. Auch vom Bund kommen erhebliche Fördergelder. Immerhin stellt die Bundesregierung dafür deutschlandweit jährlich 24 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Leitbild orientiert es sich am Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. So kann man es zumindest auf der Netzseite nachlesen.

 

Im November des vergangenen Jahres sollte es zu einem Übergriff von vermummten und mit Knüppel, Baseballschlägern und Pfefferspray bewaffneten Antifaschisten auf eine Gruppe von Nationalisten kommen, die sich in Neumünster trafen, um friedlich am Volkstrauertag den gefallenen deutschen Soldaten zu gedenken. Nur einer deutlichen Überzahl an Nationalisten war es zu verdanken, daß die Situation nicht eskalierte. Die vermummte und bewaffnete Gruppe griff einige Teilnehmer mit Pfefferspray an und flüchtete danach unbemerkt.

 

Über diesen Vorfall konnte man auch auf der Netzseite des „Beratungsnetzwerkes“ lesen, nur wurden hier die Tatsachen vollkommen verdreht und unreflektiert von anonymen Hetzseiten der Antifa abgeschrieben. Das „Beratungsnetzwerk“ berichtete unter der Überschrift „Rechtsextreme attackieren Linke in Neumünster“. Im weiteren Text hieß es u.a. „Als sie fotografierende Linke bemerkten, griffen sie diese mit Steinen an.“ Eine dreiste Lüge, die der stellv. NPD Landesvorsitzende Jörn Lemke, der in dem Hetzbericht sogar namentlich genannt wurde, zum Anlass nahm, um in einen Offenen Brief an Innenminister Breitner über die wirklichen Hintergründe aufklärte.

Eine Antwort ließ auf sich warten, allerdings wurde kurze Zeit nach Eingang des Schreibens, der Beitrag auf der Netzseite des „Beratungsnetzwerkes“ entsprechend abgeändert. Jetzt heißt es dort lediglich: „Rechtsextreme in Neumünster“ und aus einem Angriff mit Steinen unter Beteiligung von NPD-Funktionären wurde „eine Auseinandersetzung“. Zumindest das hat der Offene Brief bewirkt.

 

Wenn sich dieses „Beratungsnetzwerk“ auch nur eine Spur vorn Glaubwürdigkeit erhalten möchte, wäre es gut beraten, sich zukünftig nicht nur dem vermeintlichen Rechtsextremismus anzunehmen, sondern auch klar und deutlich gegen linke Gewalttaten, die in der Vergangenheit stark zugenommen haben, auszusprechen.

 

Der Offene Brief im Wortlaut: Hier als PDF-Dokument

 


 

 

 

 

Jörn Lemke

stellv. Landesvorsitzender

Lübeck, den  27.02.2014

 




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