Jahresrückblick

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, lieber Leser unserer Netzseite,

 

ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mit ein paar Zeilen auf das zu Ende gehende Jahr zurückzublicken. Wo Schatten ist, da muß auch Licht sein, so könnte man das Jahr 2013 zusammenfassend beschreiben. Es stand ganz im Zeichen von Wahlkämpfen. Bei uns im nördlichsten Bundesland mußten die Bürgerinnen und Bürger zweimal an die Wahlurne treten.

 

Am 26. Mai fanden in Schleswig-Holstein Kommunalwahlen statt. Für uns Nationaldemokraten hieß es Schwerpunkte bilden und so trat unsere Partei in den Kreisen Pinneberg, der Stadt Neumünster und der Gemeinde Uetersen zur Wahl an. Während der Einzug in Pinneberg und Uetersen nur knapp verfehlt wurde (in Uetersen fehlen nur wenige Stimmen), schaffte unsere Partei es in der Stadt Neumünster durch ein Ergebnis von 1,6% in den Stadtrat einzuziehen. Wir freuen uns, daß Mark Proch in den kommenden Jahren die Interessen der Deutschen in Neumünster vertreten wird. Auch in Kiel schaffte es der NPD-Politiker Hermann Gutsche mit einem neu gegründeten Wahlbündnis erneut in den Stadtrat einzuziehen. Auch hier alles Gute und viel Kraft für die kommenden Jahre. 

 

Bei der Bundestagswahl im September bestätigte sich leider auch der bundesweite Trend und unsere Partei erlangte lediglich 0,7% der Wählerstimmen. In absoluten Zahlen haben in Schleswig-Holstein immerhin 11.031 Wähler ihre Stimme den Nationaldemokraten gegeben und das trotz NSU-Hetze und Verbotsgeschrei. Wenn nur jeder Zehnte dieser Wähler sich dazu entschließen könnte, unsere Partei aktiv zu unterstützen, wären wir sicherlich einige Schritte weiter. In der Mitgliederwerbung muß demnach auch zukünftig ein Schwerpunkt unserer politischen Arbeit liegen.

 

Politisch überschattete ein Thema die bundesdeutsche Medienlandschaft. Kaum eine Woche verging, in der nicht über Flüchtlinge und den damit zusammenhängenden Problemen berichtet wurde. Im Jahr 2012 kamen 2.277 Asylbewerber nach Schleswig-Holstein. 2013 waren es bereits über 4.000 Flüchtlinge und Experten gehen von einem weiteren Anstieg in den kommenden Jahren aus. Von Zahlen wie 1992, als in nur einem Jahr über 600.000 Asylsuchende nach Deutschland strömten, sind wir zwar noch weit entfernt, aber man merkt schon jetzt, daß der Unmut in der Bevölkerung wächst. Nachvollziehbar, wenn man bedenkt, daß für Asylsuchende sogar Hotelzimmer angemietet werden, während Obdachlosenheime besonders im Winter vollkommen überfüllt sind und immer mehr Deutsche unter der Brücke schlafen müssen. In Mitteldeutschland solidarisieren sich in diesem Zusammenhang immer mehr Bürger mit den Forderungen der NPD und auch in den westlichen Bundesländern stößt die berechtigte Kritik an der bundesdeutschen Asylpolitik zunehmend auf offene Ohren. Dieses Thema kann uns keine andere Partei nehmen. Während ALLE anderen Parteien in der Flüchtlingspolitik von Humanität und Nächstenliebe faseln, fordert ausschließlich die NPD eine konsequente Abschiebung der abgelehnten Asylbewerber.

 

Im kommenden Jahr findet mit der Europawahl eine weitere bundesweite Wahl statt, an der die NPD teilnehmen wird. Wenn das Bundesverfassungsgericht im Januar die 3%-Hürde kippt, werden voraussichtlich auch nationaldemokratische Abgeordnete in das Europaparlament einziehen. In Sachsen muß die NPD mit einem dritten Wahlsieg in Folge seine Stellung ausbauen und auch in Thüringen und Brandenburg bestehen gute Möglichkeiten erstmals in das Landesparlament einzuziehen. Das Superwahljahr 2014 ist eine wichtige Weichenstellung für den zukünftigen Weg unserer Partei. Daher erfordern diese Wahlkämpfe die aktive Hilfe möglichst vieler Mitglieder und Freunde. Sollte es nicht möglich sein, unsere Wahlkämpfe aktiv zu unterstützen, so bitten wir darum, uns finanziell unter die Arme zu greifen, damit wir möglichst viele unserer geplanten Werbemaßnahmen finanzieren können.

 

Abschließend wünsche ich allen Mitgliedern und Freunden einen guten Start in ein hoffentlich für uns alle erfolgreiches Jahr 2014 und vor allem Gesundheit.

 

 

Mit besten Grüßen

Jörn Lemke

stellv. Landesvorsitzender

Lübeck, den  30.12.2013

 




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