Innenminister Schlie macht sich zum Kasper!
Daß unsere Landesregierung auch bei der Polizei zu gerne den Rotstift ansetzt, ist nicht wirklich überraschend. Bereits vor einigen Jahren sollte sogar der Verkehrskasper, der in Kindergärten und Schulen den Kindern auf unterhaltsame Weise die Verkehrserziehung nahe bringt, diesen Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Lediglich dem Protest unzähliger Eltern, Lehrer, Erzieher und der Polizei war es zu verdanken, daß der damalige Innenminister Buss den Verkehrskasper wieder von der roten Liste nahm.

Auch der derzeitige Innenminister Klaus Schlie hat es, trotz weit reichender Sparmaßnahmen bisher nicht gewagt, die Verkehrserziehung durch die Puppenbühne in Frage zu stellen. Nun weht der Wind unserem Herrn Innenminister jedoch von einer ganz anderen Seite ins Gesicht und Klaus Schlie muß aufpassen in dieser Situation nicht selber zum Kasper zu werden. Das Landespolizeiamt fällt seinem eigenen Dienstherren in den Rücken und veröffentlicht ein Sparkonzept, das die Streichung der drei Puppenbühnen im Land bereits zum Ende des Jahres 2011 vorschlägt und der Minister will nichts davon gewußt haben. „Ich kenne dieses Papier nicht. Ich habe auch nicht die Absicht oder den Auftrag erteilt, den Verkehrskasper zu streichen.“, so Schlie.

Gibt es Kompetenzprobleme im Innenministerium oder ist der Innenminister nicht mehr Herr im eigenen Haus? Anders wäre es kaum zu erklären, warum ein internes Sparkonzept des Landespolizeiamtes nicht auf dem Tisch des Ministers, sondern in die Hände einiger Journalisten gelangen konnte.

Doch das Konzept fordert nicht nur die Streichung des Verkehrskaspers, sondern zeigt auch auf, für welche präventiven Maßnahmen auch zukünftig Gelder vorhanden sein müssen. Unter anderem soll sich laut Konzeptpapier verstärkt um die „Förderung interkultureller Kompetenz“ zwischen Polizei und Muslimen bemüht werden.

Wir Nationaldemokraten haben in diesem Zusammenhang einen nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag zur Güte. Warum kann man nicht durch den Verkehrskasper „interkulturelle Kompetenz“ vermitteln. Statt der roten Mütze würde Kasper dann ein Kopftuch tragen und natürlich türkisch sprechen. Neben der eigentlichen Verkehrserziehung könnte die Puppenbühne den Kindern dann die muslimische Kultur näher bringen. Es bestünde die Möglichkeit aus dem Koran zu zitieren oder gemeinsam mit den Kindern zu beten. Der Programmgestaltung sind hier kaum Grenzen gesetzt. Das wäre doch mal eine ganz neue Herausforderung für den Verkehrskasper. Auch so, eines haben wir noch vergessen: Um die politische Korrektheit zu wahren, muß der Räuber, der im Theaterstück die Großmutter beraubt, natürlich fließend deutsch sprechen und auf den wohlklingenden Namen Hans hören.


Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

01.10.2010

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