„Der echte Norden“

Landesregierung wirft über 500.000 Euro für eine neue Werbekampagne aus dem Fenster

 

Seit wenigen Wochen wissen wir dank unserer Landesregierung, daß wir in Schleswig-Holstein im „echten Norden“ wohnen. So zumindest die Werbebotschaft, mit der sich unser Bundesland künftig nach außen präsentieren möchte. Eine Werbeagentur hat einen entsprechenden Entwurf erarbeitet und kassiert dafür 90.000 Euro. Hinzu kommen im nächsten Jahr laut Wirtschaftsminister Meyer (SPD) bis zu 460.000 Euro für eine Werbekampagne, um das neue Marketingkonzept bekannt zu machen.

 

Die Idee ist nicht ganz neu, sondern wurde bereits der vorherigen Landesregierung vorgelegt, die allerdings dankend ablehnte, da das erarbeitete Logo laut dem damaligen Ministerpräsidenten Carstensen nichts tauge. Neue Landesregierung, neues Glück, wird sich die Werbeagentur gedacht haben und legte einen leicht abgeänderten Entwurf erneut vor. Diesmal mit Erfolg.

 

Man könnte meinen, unsere Landesregierung hätte keine anderen Probleme, als durch Steuergelder teure Marketingkonzepte erarbeiten zu lassen, zumal mit der Aussage „Land der Horizonte“ bereits seit Jahren eine vergleichbare Kampagne für unser Bundesland wirbt.

 

Betrachtet man das Logo und die neue Werbekampagne genauer, wird nicht wirklich klar, wofür die Werbeagentur Geld bekommen hat. Löwe und Nesselblatt sind elementarer Bestandteil des Landeswappens. Diese beiden Symbole aus dem Landeswappen auszuschneiden, nebeneinander zu setzen und einen Schriftzug einzufügen, ist sicherlich eine Aufgabe, die selbst Anfänger mit Bildbearbeitungsprogrammen leicht lösen können. Hinzu kommt, daß unser Rot aus den Landesfarben durch einen rosa Farbton ersetzt wurde. Das mag aus der Sicht einer Werbeagentur „modern“ erscheinen, spiegelt aber eben nicht mehr die Landesfarben unseres Bundeslandes wieder.

 

Als Nationaldemokraten stehen wir zur Geschichte und Tradition unseres Bundeslandes und damit auch zu unserem Landeswappen, welches immer Bestandteil einer solchen Kampagne sein sollte.

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den  14.09.2013

 




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