Marode Infrastruktur in Schleswig-Holstein

 

 

Rader Hochbrücke, Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal, historische Bauwerke in der Hansestadt Lübeck: In den vergangenen Wochen erreichten uns immer neue Meldungen über die marode Infrastruktur und bröckelnde Bauwerke in unserem Bundesland. Derzeit ist die Rader Hochbrücke, ohnehin schon ein Nadelöhr, auf eine Fahrbahn pro Fahrtrichtung reduziert und für LKWs über 7,5 Tonnen vollständig gesperrt. Das Ergebnis sind tagtäglich kilometerlange Staus. In Lübeck sind historische Bauwerke stark sanierungsbedürftig. Immerhin ist die Altstadt von Lübeck Weltkulturerbe der Unesco und damit von unermeßlichem kulturellen Wert. Jährlich kommen knapp 600.000 Touristen in die Hansestadt, und die Zahl der Übernachtungen ist in den vergangen Jahren auf über 1,3 Millionen gestiegen – ein starker wirtschaftlicher Faktor für die ganze Region. Diese Urlaubsgäste kommen aber unter anderem wegen des Holstentores und der historischen Altstadt nach Lübeck.

 

Das sind nur einige Beispiele aus unserem Bundesland. In anderen Teilen der Republik sieht es nicht besser aus. „Kein Land in Westeuropa hat seine Investitionen in die Straßeninfrastruktur im letzten Jahrzehnt so verringert wie Deutschland“, sagt Stefan Gerwens, Geschäftsführer des Infrastrukturverbandes „Pro Mobilität“. Nach einer Studie des Verbandes liegt Deutschland mit 134 Euro pro Jahr und Einwohner an vorletzter Stelle von elf untersuchten Ländern.

 

Wie konnte es so weit kommen, und warum ist offensichtlich nicht genug Geld vorhanden, um Infrastruktur und Baudenkmäler zu erhalten?

 

In der Vergangenheit wurden immer wieder Milliarden für Randgruppenpflege, EU und andere internationale Gebilde aus dem Fenster geworfen. In den vermeintlichen EU-Krisenstaaten Spanien und Griechenland konnte in den letzten Jahren, dank EU-Förderung, viel in die Infrastruktur investiert werden, während man im eigenen Land den Rotstift ansetzte. So darf es nicht mehr weitergehen! Als einzige Partei fordert die NPD, zuerst im eigenen Land zu investieren. „Deutsches Steuergeld zuerst für deutsche Aufgaben“ ist eine Kernforderung der Nationaldemokraten, durch die wir uns von allen anderen Parteien, die unser Geld großzügig im Ausland verteilen, abheben.

 

Bei der Bundestagswahl am 22. September hat jeder Deutsche die Möglichkeit, diese Politik, die sich fast ausschließlich gegen die Interessen des eigenen Volkes richtet, abzuwählen und sein Kreuz bei der NPD zu machen.

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den  14.09.2013

 




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