Protest gegen SPD-Parteitag

 

Kiel. – Am 11. September rief die SPD ihre schleswig-holsteinischen Delegierten zu einem außerordentlichen Parteitag in die Landeshauptstadt. Grund genug für die Nationaldemokraten, um Flagge zu zeigen gegen eine vorgeblich „soziale“ Partei, die letztlich doch nur dem Kapital dient und an der Misere unseres Landes mitschuldig ist.

Unübersehbar demonstriert die NPD gegen die Etablierten.

 

 

Der kreative Protest bestand aus rund einem Dutzend mit Eselsmasken verkleideter Aktivisten mit Umhängeschildern, die symbolisch verdeutlichten, was sie von den Sozialdemokraten halten. Aufschriften wie „Ich Esel denke nicht viel und wähle weiter SPD“ oder „Ich Esel glaube, daß die Regierung ehrlich ist“ wurde dann ein großes Transparent mit der Aufschrift „Sei kein Esel! Jetzt NPD“ zur Seite gestellt. Außerdem wurde auch auf die aktuelle Sarrazin-Debatte mit einem weiteren eigens gefertigten Transparent aufmerksam gemacht.

 

Und während sich drinnen die SPDler die Rede von Ralf Stegner und eine „Ehrung“ der gescheiterten Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis antaten, war den Nationaldemokraten direkt vor dem Eingang des Parteitagsgeländes die Aufmerksamkeit aller Passanten gewiß. Es gab kein Auto, daß nicht die Geschwindigkeit gedrosselt hätte, um die ungewöhnliche Szenerie zu bestaunen…

 

Am Eingang zum Parteitagsgelände haben sich die Nationaldemokraten postiert.

 

 

Der Blick in den Spiegel dürfte den Sozialdemokraten nicht gefallen haben.

 

 

Die einzige Antwort der SPD auf die Aktion der Nationalen: Ein vermummter Sozialdemokrat

 (mit Fahne der Jungsozialisten, der Jugendorganisation der SPD) beobachtet die Kundgebung.

 
 

 

Auch im Saal sprach es sich natürlich herum, wer da vor der Tür stand, und mit mehr oder weniger verkniffenen Gesichtern schauten sich im Laufe der Zeit immer mehr Parteitagsteilnehmer das Schauspiel an. Eine wahrnehmbare offizielle Reaktion erfolgte jedoch nicht; die Mannen des „roten Rambo“ Ralf Stegner werden wohl gewußt haben, daß sie bei einer argumentativen Auseinandersetzung nur verlieren könnten. Schließlich haben es die Parteioberen schon schwer genug, der eigenen Basis klarzumachen, daß eines ihrer Parteimitglieder aus der Partei geworfen werden soll, weil es ausgesprochen hat, was ohnehin die Mehrheit längst weiß. Es steht kaum zu erwarten, daß das SPD-Parteivolk angesichts solcher inneren Spannungen besonders motiviert in die Vorbereitungsphase zur kommenden Landtagswahl gehen wird.

 

Erfreulich ist, daß die kurzfristig genehmigte Kundgebung in der Landeshauptstadt trotz einer Dauer von über drei Stunden und großem Aufmerksamkeitsfaktor nicht gestört wurde. Lediglich ganz zum Schluß traf eine Handvoll teilweise vermummter Gestalten ein und hielt, brav auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ein Tuch mit der Aufschrift „Anarchie statt Deutschland“ in die Höhe. Ob sie sich damit gegen uns, gegen die SPD oder wogegen auch immer positionieren wollten, wurde mangels weiterer Aussagen nicht ganz klar.

Eine solche Form der Öffentlichkeitsarbeit, die kurzfristig und mit relativ wenig Aufwand durchführbar ist, wird sicherlich in Zukunft noch des öfteren zu den Mitteln der NPD im nördlichsten Bundesland gehören.
































NPD-Landesverband Schleswig-Holstein

Jens Lütke

Kiel 11. September 2010

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