„Vorsicht Haßprediger!“
Neues Flugblatt in Schleswig-Holstein

Aus aktuellem Anlaß hat der NPD-Landesverband Schleswig-Holstein dieser Tage ein neues Flugblatt erstellt. Wir berichteten ja bereits mehrfach über das Schmierenblatt

den „Rechtsverdreht“, welches von den Kreisen Pinneberg und Dithmarschen herausgebracht wurde, um in Schulen verteilt zu werden. Unsere Berichterstattung über das skandalöse Haßpapier hat den Landesverband auf den Plan gerufen, welcher in Zusammenarbeit mit Kameraden der betroffenen Kreisverbände ein Informationsblatt über die Anti-Rechts-Hetze in schleswig-holsteinischen Schulen entworfen hat. Denn auch wenn es im Schulgesetz festgelegt ist, daß die Schule sich parteipolitisch neutral zu verhalten hat, so läßt sie doch kaum eine Gelegenheit aus, gegen die NPD und ihre Sympathisanten zu hetzen.

Um auch die breite Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, daß eine solche menschenverachtende und jugendgefährdende Hetzschrift in schleswig-holsteinischen Schulen verteilt wird, ist unser neues Flugblatt unerläßlich, warnt es doch vor diesen durch das Innenministerium und den Landesrat für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein geförderten Haßpredigern.

Hier nun einige Auszüge aus dem neuen NPD-Flugblatt, das dieser Tage den Weg in zahlreiche Briefkästen und auch Schulen finden wird:
„An unseren Schulen wird viel gelehrt, aber können Sie sich vorstellen, daß dort mitunter ganz offiziell Haß gegen Personen und Demokratie geschürt wird? (…) Ziel der verbreiteten Schrift ist es, Jugendliche zu linientreuen Mitmenschen heranzuziehen sowie bei diesen Haß und Verachtung gegenüber Oppositionspolitikern und deren Anhängern zu schüren. (…) Die schlimmste Entgleisung in diesem ‚demokratischen’ Machwerk ist das Lied ‚Ein süßer Nazi’, das den folgenden Text beinhaltet: ‚Nun ist es offiziell: Nazis sind out. Die Oldschool-Deutschen, die affigen Clowns. Ich jag sie durchs Haus, peitsche sie aus, foltere sie und stopf ihnen Hundescheiße ins Maul. Boxe sie blau. Hals-Nasen-Beinbruch. Gott war wohl blau, als er die Arschgeigen schuf. (…) Über die Hälfte ist nicht-Deutsch, also fickt Euch, Ihr niveauloses Wichsvolk (…)’.“ Ähnlich haßschürend geht es weiter …

Unser Flugblatt sagt dazu weiterhin: „Der Zweck der Broschüre und der CD ist einleuchtend: Der jugendliche Leser soll denken: Der Sänger wendet Gewalt gegen Oppositionelle (…) an. Welche Gewalttaten kann und soll ich gegen national denkende Menschen ausüben? (…) Der Heranwachsende gewinnt dadurch zusätzlich den Eindruck, daß die im Lied besungenen Gewalttaten die Billigung des Innenministeriums haben und sogar der Kriminalitätsverhütung dienen.“
Schließlich fördern das Innenministerium und der Landesrat für Kriminalitätsverhütung dieses gewaltverherrlichende Blatt. Unser Flugblatt enthält auch Auskunft über die direkten Folgen solcher Gewaltlegitimation durch ‚die da oben’, gerade in der jüngeren Vergangenheit kam es vermehrt zu schwerwiegenden Straft- und Gewalttaten gegen den nationalen Widerstand in Schleswig-Holstein.

Neben einigen weiteren Informationen enthält das Flugblatt noch folgenden Inhalt: „Während früher die etablierten Politiker zumindest offiziell einen gewissen Abstand zu gewaltbereiten linksautonomen Gruppen hielten, gibt es heute ein offenes Bündnis, das von CDU/CSU bis zu den Linksautonomen reicht, um in Deutschland Oppositionspolitik in geradezu verfassungswidriger Weise zu behindern. Sagen Sie Nein zur Gewalt und den Haßparolen der selbsternannten ‚Demokraten’!“
Sollte das Flugblatt Sie nicht erreicht haben, so kontaktieren Sie uns doch einfach. Gerne kommen wir auch mit Ihnen ins Gespräch. 

 

Josephine G.

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