… macht frei!

 

 

Es gibt Begrifflichkeiten, die in dieser Gesellschaft nicht genutzt werden sollten, um nicht sofort in die „rechte Ecke“ gedrückt zu werden. Verwendet man solche Aussagen trotzdem, egal ob bewußt oder unbewußt, dann ist der Aufschrei der Gutmenschen garantiert. Diese Hysterie hat sich vor einigen Jahren die NPD-Landtagsfraktion in Sachsen zunutze gemacht und prägte den Begriff „Bombenholocaust“. Deutschlandweite Schlagzeilen waren garantiert!

 

Nun ist in einem ähnlichen Zusammenhang die SPD-Fraktion im Kieler Landtag in ein Fettnäpfchen getreten. In einer Presseerklärung zum Haushaltsplan schrieben die Sozialdemokraten: „Opposition macht frei“. Eine Formulierung, die ähnlich auch schon mal von den Nationalsozialisten genutzt wurde. Also eine „Nazi-Formulierung, wie die SHZ behauptet. Klar das CDU-Fraktionschef Johannes Callsen sofort reagierte: „"Ich hoffe, dass die Überschrift ein Versehen war. Eine solche Überschrift weckt unvertretbare Assoziationen." Eine Entschuldigung folgte umgehend. "Herr Callsen hat Recht. Wir bitten, diese Formulierung zu entschuldigen“, so der Abgeordnete Lars Winter. „Sie war ein Fehler und in der Tat ein Versehen. Wir wollten keinesfalls Assoziationen wecken, die an die schreckliche deutsche Vergangenheit erinnern."

 

Damit war das Thema für die Gutmenschen vom Tisch. Für uns nicht ganz, denn es ist nicht nachvollziehbar, warum bestimmte Begriffe der sogenannten „politischen Korrektheit“ geopfert werden sollten. Immerhin hieß es schon im Mittelalter „Stadtluft macht frei“, da damals die Stadtbewohner im Vergleich zur Landbevölkerung diverse Freiheitsrechte besaßen.

 

Wenn sich einige Gutmenschen schon an solchen Begriffen ereifern, dann sollten diese Antifaschisten einmal bedenken, warum als Staatsbürgerschaft „deutsch“ und nicht etwa „bundesdeutsch“ festgelegt wurde. Ist das möglicherweise auf ein Gesetz aus dem Jahre 1934 zurückzuführen? Autobahnen, Steuergesetzgebung, Anwaltszwang, 1. Mai als Feiertag, es gibt unzählige Beispiele, die Assoziationen wecken könnten. Es liegt also noch viel Arbeit vor den bundesdeutschen Gutmenschen, um auch diese Dinge zu „entnazifizieren.

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den 17.01.2013 

 




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