Jost de was?

 

 

Der CDU Landesvorsitzender Jost de Jager hat seinen Rücktritt nach nur ca. 18 Monaten bekannt gegeben. Nachdem der vorletzte CDU „Spitzenmann“ Christian von Bötticher vorzeitig gehen mußte, weil er ein Verhältnis mit einer Minderjährigen hatte, folgt nun der Abgang eines weiteren CDU-„Spitzenmannes“.

 

Kennzeichnend für solche Politiker ist, daß sie so ziemlich genau den neuen Typus der BRD-Politiker entsprechen, nämlich farblos und wenig volksverbunden, eben reine Technokraten, die, so möchte man meinen, aus irgendeiner soziologischen Retorte hervorgezaubert wurden. Die Bürger in Schleswig-Holstein brauchen also durch den Abgang des CDU-Mannes nicht beunruhigt werden, denn der Ersatz dieser Art Politiker dürfte kein Problem bereiten.

 

Was können die Bürger auch von einer CDU erwarten, deren Hauptrepräsentantin Kanzlerin Merkel für Beliebigkeit bekannt ist und im eigenen Stall, nach Aussagen eigener Mitglieder, nach Belieben so ziemlich alles glattbügelt. Die CDU ist nach links abgedriftet und steht somit im Wettbewerb mit den anderen linken Parteien, sie hat ihre eigentliche Klientel im Regen stehen lassen. So fühlen sich bürgerliche, christliche und konservative Deutsche verraten, während Migranten lieber gleich bei den Grünen, der SPD oder den Linken ihre politische Heimat suchen und junge „Spaßbürger“ sich in die Piraten-Party abstürzen.

 

Deshalb ist es wohl so, daß die etablierten Parteien auf die NPD herum dreschen und ein erneutes, risikoreiches Verbotsverfahren einleiten, um vom eigenen Versagen abzulenken. Ob das die Probleme der BRD löst oder den Deutschen hilft, ist wohl mehr als fraglich.

 

 

 

Ingo Stawitz

Uetersen, den 09.01.2013 

 




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