Neujahrsansprache – viel heiße Luft zum Jahreswechsel!

 

 

Zum Ende eines jeden Jahres lässt es sich auch der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein nicht nehmen, sich in einer Ansprache an die Bürger zu wenden. Ähnlich wie die großen Vorbilder Gauck und Merkel auf Bundesebene, möchte auch Ministerpräsident Albig zu einigen Dingen seinen Senf dazu geben. Durchhalteparolen in einer Zeit, in der es eigentlich nicht viele positive Botschaften gibt.

 

Doch Albig hat alle Klischees bedient, die eine „gute Neujahrsansprache“ ganz im Sinne der Herrschenden beinhalten sollte.

 

Wie scheinheilig die Ansprache war, verdeutlich folgende Aussage: „Ich darf seit diesem Jahr Ihr Ministerpräsident sein. Ministerpräsident eines wundervollen Landes. Das macht mich sehr stolz.“ Nette Worte, doch vor knapp 3 Jahren, als damaliger Bürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, hörten sich die Worte von Albig noch ganz anders an: „Es gibt eine überflüssige Ebene in Deutschland – das sind die Länder. Für ganz wenig braucht man Landesregierungen – außer für sich selbst“ Doch wen interessiert sein Geschwätz von gestern, wenn es um die eigene Karriere und damit um Macht und Geld geht?

 

Auch große Emotionen dürfen in einer Neujahrsansprache nicht fehlen, und so musste noch einmal die traurige Geschichte eines kleinen Jungen aus Bad Segeberg, der sein Leben in einem Kellerloch verbringen musste, genannt werden.

Doch Albig hat auch Wünsche und zumindest in seiner Ansprache sind diese Wünsche nicht finanzieller Natur, sondern geprägt von Nächstenliebe und Gemeinwohl.

 

„Sorgen wir alle gemeinsam dafür, dass wir weiter eng zusammenstehen in unserem Land. Das bringt einem vielleicht keine Rendite. Aber das bringt Sicherheit, Zufriedenheit, Wärme. Es macht unser Land stark.“

 

Die Bürger sind überwältigt von diesen verantwortungsvollen Worten des Ministerpräsidenten und können nun glückselig ins neue Jahr gehen.

 

Doch halt! – das wichtigste Thema, das in keiner Neujahrsansprache fehlen darf, ist natürlich der Rassismus in unserer Gesellschaft, und da es im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein keine ausländerfeindlichen Übergriffe, dafür aber unzählige Überfälle von Linken und Ausländern gab, musste etwas tiefer in der Mottenkiste gekramt werden. Richtig, es gab ja in diesem Jahr noch den 20. Jahrestag des Brandanschlags von Mölln, der Albig „besonders gerührt“ hat.

 

Im Grunde bleibt alles wie bei jeder Neujahrsansprache – viel heiße Luft zum Jahreswechsel! 

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den 30.12.2012 

 




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