Keine Antwort ist auch eine Antwort!

 

 

Kurz nach dem feigen Übergriff auf den Landespressesprecher der NPD Schleswig-Holstein, Jörn Lemke, verfaßte der stellv. NPD-Bezirksvorsitzende, Stefan Koch, als Privatperson eine E-Post an den Radiosender RSH, der in seiner Berichterstattung nur kurz auf den Übergriff einging. Wie zu erwarten war, antwortete der Radiosender nicht auf das Schreiben. Daher werden wir es an dieser Stelle veröffentlichen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

 

am Nachmittag des 18. November 2012 hörte ich in den RSH-Nachrichten, daß ein 38-jähriger NPD Funktionär in Lübeck von Vermummten überfallen und "niedergeknüppelt" wurde.

 

DaIm Verlauf des weiteren Tages war weder in Ihren Nachrichten noch in den GEZ finanzierten Nachrichten irgend etwas über diesen Überfall zu lesen. Auch im N3 Videotext fand ich an diesem Tage keinen Hinweis auf diesen feigen Überfall. Gut, dachte ich, da habe ich wohl etwas mißverstanden. Den Überfall gab es wohl gar nicht.

 

Heute habe ich auf der NPD Schleswig-Holstein Seite folgenden Artikel:

 

 

gefunden. Huch, den Überfall hat es ja doch gegeben!

 

Jetzt mal eine ganz einfache Frage: das die per Zwangsabgabe gesteuerten Sender nichts über derartige Vorkommnisse berichten ist ja nachzuvollziehen. Schließlich sind diese ja regierungsgesteuert. Aber warum berichtet RSH als freier Sender nicht weiter?

 

Fakt ist, daß sie über diesen Vorfall informiert waren. Warum wurde danach alles totgeschwiegen? Warum wurde nicht über die Hintergründe informiert? War es das falsche Opfer? Ist für RSH auch jeder, der EU-kritisch ist und vielleicht den Text der deutschen Nationalhymne kennt, ein böser Nazi? 

 

Ich hätte ja noch Achtung vor jemandem, der sich unmaskiert vor jemandem aufbaut und über dessen Meinung diskutieren will. Aber maskiert mit Knüppeln auf jemanden einschlagen, dessen Meinung einem nicht paßt? Das geht doch wohl wirklich nicht. 

 

Sie, als Radiosender, der ja die meisten Schleswig-Holsteiner erreicht, sind mitschuldig wenn es zu solchen Ausschreitungen kommt. Über jedes gesprühte Hakenkreuz wird voller Empörung berichtet. Über massive linke Gewalt nicht? Durch dieses Schweigen machen Sie sich mitschuldig!

 

Vielleicht denken Ihre Redakteure ja mal darüber nach, was zu einer neutralen Berichterstattung gehört.

 

Über eine Antwort würde ich mich freuen

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stefan Koch, Rellingen

 

 




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