Persönliche Stellungnahme des stellv. NPD-Landesvorsitzenden Jörn Lemke zum Übergriff am 18. November 2012:

 

Am 18. November 2012 verließ ich gegen 11 Uhr mein Wohnhaus und bin von zwei Vermummten verfolgt worden. Sie schlugen mit einem Holzknüppel auf mich ein und bepöbelten mich als „Scheiß Nazi“. Danach flüchteten die Täter in einem silbernen Kleinwagen. Dank aufmerksamer Zeugen, konnte das Kennzeichen erkannt werden und eine sofortige Fahndung der Polizei konnte den Fahrzeughalter ermitteln. Das Kommissariat 5 ermittelt in der linksextremen Szene. Es war nicht der erste Übergriff gegen meine Person, bereits Anfang November versuchen 3 Vermummte mich auf dem Nachhauseweg in einem dunklen Park abzufangen. Dieser Übergriff misslang nur, weil ein Passant mit Hund im Park unterwegs war. Auf Schmierereien an der Hauswand und andere Sachbeschädigungen mit deutlichem linksextremistischem Hintergrund, in den vergangenen Monaten, möchte ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen.

 

Linke Gewalttaten gegen NPD-Funktionäre passt offenkundig nicht ins Weltbild vieler Gutmenschen und so mußte tief in der Mottenkiste gekramt werden, im dieser Tat einen vermeintlich rechtsextremen Hintergrund zu geben. Die Zeitungen im Land berichten über eine sogenannte „Nationalsozialistische Störungsgruppe Holstein“, die im April dieses Jahres auf einer anonymen Netzseite gegen mich und andere NPD-Funktionäre hetzte. Die entsprechende Netzseite ist vom Betreiber im Juni gesperrt worden und seit dem gibt es von dieser „Gruppe“ keine Verlautbarungen mehr. Die damaligen anonymen Behauptungen wurden nie belegt und es ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen, daß ich für den Verfassungsschutz tätig sein soll. Wer dieses zukünftig weiterhin behauptet, der möge bitte Beweise auf den Tisch legen.

 

In einem Zeitungsbericht in den LN wurde behauptet, daß die „Nationalsozialistische Störungsgruppe Holstein“ dem LKA bekannt sei, aber bisher keine Straftaten begangen habe. Eine Aussage die man hinterfragen sollte. Wenn dem LKA diese Gruppe bekannt ist, wäre es ja ein Leichtes gegen die Bedrohungen und Verleumdungen auf der damaligen Netzseite vorzugehen. In diesem Zusammenhang werde ich Strafanzeige stellen und dann muß das LKA mal seine Erkenntnisse auf den Tisch packen und entsprechend ermitteln. Oder war die Aussage des LKA nur heiße Luft? Vielleicht stecken hinter solchen anonymen Gruppen ja auch Linksextremisten, die bewusst Unruhe stiften möchten. Ich fühle mich nicht von Kameraden aus den eigenen Reihen bedroht und bedanke mich an dieser Stelle bei den unzähligen Kameraden, die sich in den vergangenen Tagen nach meinem Wohlergehen erkundigt haben.

 

Die politisch Verantwortlichen solcher Übergriffe, sitzen nicht in „linken Jugendzentren“, sondern in den Parlamenten. Wenn bundesdeutsche Politiker ständig von rechten Gewalttätern im Zusammenhang mit der NPD faseln und immer wieder die „braune Gefahr“ skizzieren, schaffen sie damit den Nährboden für solche brutalen Übergriffe.

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den 20.11.2012 

 




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