Alles auf dem Rücken unserer Kinder…!

 

-Bildungsministerium in Kiel überlegt, die Schulnoten abzuschaffen-

 

Bildungspolitik war in der Vergangenheit immer ein Thema, mit dem sich vor allem linke Politiker profilieren wollten. Zuerst kamen die Gesamtschulen, die als Vorzeigeprojekt linker Pädagogen und mit hoher staatlicher Förderung in Konkurrenz zum bewährten dreigliedrigen Schulsystem standen. Später wurden dann die Regional und Gemeinschaftsschulen eingeführt und die Haupt- und Realschulen mussten weichen. Es entstand ein Durcheinander, das auch bis heute von vielen Lehrern und Eltern nur schwer zu überblicken ist. Gemeinsamens Lernen von Haupt-, Realschülern und Gymnasiasten mag sich in der Theorie gut anhören, scheitert aber in der Praxis zum einen an den viel zu wenigen Lehrerstellen, die zudem noch ständig gekürzt werden und zum anderen am unterschiedlichen Bildungsniveau der Kinder.

 

Die neue Bildungsministerin Waltraud Wende möchte offensichtlich in dem Chaos weitermachen, welches ihre Amtsvorgänger hinterlassen haben. Anstatt zumindest bei den Schulformen wieder eine klare Linie zu verfolgen, möchte sie lieber die Noten an Schulen abschaffen. „Die Schüler werden permanent mit Noten bewertet. Die, die nicht so gut bewertet werden, sind schnell frustriert und verlieren die Lust am Lernen.", so Wende.

 

Wie aber sollen Schüler lernen leistungsorientiert zu arbeiten, wenn es keine Benotung mehr geben soll? In einer Umfrage der Lübecker Nachrichten sprachen sich daher auch lediglich ein Viertel der Befragten für eine Abschaffung der Benotung aus. Sicherlich gibt es immer Schüler, die gerade im derzeitigen Schulsystem, in dem alle Schüler in Regional- und Gemeinschaftsschulen in einen Topf geworfen werden, die Motivation verlieren. Das liegt aber nicht an den Noten, sondern am unterschiedlichen Lernniveau im Klassenverband. Ständig stehen Hauptschüler in direkter Konkurrenz zu guten Realschülern und Gymnasiasten. Daher stehen die Nationaldemokraten weiterhin zum dreigliedrigen Schulsystem und selbstverständlich auch zur bewährten Benotung der Schüler.

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den 29.08.2012 

 




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