NPD-Deutschlandfahrt: Unterwegs in Schleswig-Holstein

 

Die NPD veranstaltet eine länger andauernde Deutschlandfahrt durch alle Bundesländer der BRD, um die Position der Partei zur EU-Politik und insbesondere zum sog. ESM-Vertrag der Öffentlichkeit nahe zu bringen.

Am Montag, 16.Juli war es dann in Schleswig-Holstein soweit. Zwei Kundgebungen wurden für Kiel und Neumünster angemeldet und genehmigt. Während die Stadt Kiel die Erlaubnis und die Auflagen auf einer A4 Seite unterbrachte, hat der Fachdienst der Stadt Neumünster dafür 5 Seiten benötigt, um seine obskuren Auflagen nach antifaschistischer Manier blocktextartig herunter zu leiern. Diese für normal denkende Bürger völlig überflüssigen Auflagen über verbotene Zahlen- und Textkombinationen offenbaren eine erstaunliche Unkenntnis der zuständigen Behörde über die NPD. Denn es ging, wie aus der Anmeldung klar ersichtlich, um das Thema „Wir wollen nicht Zahlmeister Europas sein!“ und „Raus aus dem Euro“ und nicht wie der verantwortliche im Amt sich wohl gedacht hat, um die Errichtung des 3. Reiches oder die Reinkarnation eines Führers. In beiden Städten hat die Polizei den angemeldeten und genehmigten Kundgebungsort kurzfristig verlegt, da angeblich die Plätze besetzt waren bzw. die Chaoten dort „nicht entfernt werden konnten“.

In Kiel sprach der Landesvorsitzende Ingo Stawitz. Er zitierte viele deutsche Politiker zum Thema Euro und machte damit deutlich wie realitätsfremd deren damaligen Aussagen sind, angesichts der heutigen Krise des Euro. Er ging auch auf die entstellte Demokratie in der BRD ein und schilderte seine Erfahrungen im Landtagswahlkampf vor wenigen Wochen. Die Ablehnung seiner Kandidatur im Wahlkreis 24 trotz erfüllter Auflagen und vollständigen Unterlagen. Er schilderte seine Klage vor dem Landeswahlausschuß, der dann seine Kandidatur doch zulassen mußte. Er schilderte die Ängste der politischen BRD-Obrigkeit, die immer mehr Gesetze und Auflagen von Maastricht, Brüssel und des Grundgesetzes umgeht, um ihre internationalistischen Utopien durchzusetzen. Das war den zuständigen Beobachtern vor Ort wohl zu viel des Guten und so wurde der Redner Stawitz nach ca. 10 Minuten aufgefordert seine Rede und die Kundgebung zu beenden. Die herbeigerufenen Gegendemonstranten fiel nichts anderes ein als ihr ewig dumpfes „Nazis Raus“ Gebrüll anzustimmen. Stawitz forderte den anwesenden Vertreter der Stadt Kiel persönlich auf, sich für sein Verhalten in der ganzen Angelegenheit zu schämen, worauf diesem nichts einfiel als zu sagen: „Sie sind doch das Arschloch hier!“ Auf die Ankündigung des Redners Stawitz eine Strafanzeige wegen Beleidigung zu stellen rückte der Amtsleiter von seiner Äußerung ab. Zuletzt machte Stawitz die Bürger darauf aufmerksam, daß das genau die Methoden seien, die in Ländern der 3. Welt von unseren selbst ernannten „Demokraten“ angeprangert werden. In Neumünster sprachen auch die hervorragenden Redner des Parteivorstandes Jörg Hänel und Frank Franz, der Spitzenkandidat bei der letzten Landtagswahl im Saarland war. Die Bürger im Wohngebiet wurden über die Machenschaften mit dem Euro und dem ESM aufgeklärt.

Schade nur, daß so wenige Menschen das mitbekamen, aber das war denn wohl Sinn und Zweck der Verlegung vom Rathaus ins abgelegene Wohngebiet. Wir fragen uns: Wie lange wollen sich die Deutschen noch so etwas gefallen lassen?

 

 

Kai Otzen

Pinneberg, den 17.07.2012

 




zurück |


DS-TV


 

 


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: