„Drugchecking“ - Die Drogenpolitik der neuen Landesregierung

 

 

Nur wenige Wochen nach der Landtagswahl möchte die neue Landesregierung auch in der Drogenpolitik neue Wege gehen. Unter dem harmlos klingenden englischen Begriff „Drugchecking“ verbirgt sich eine unglaubliche Forderung. Drogenkonsumenten sollen zukünftig die Möglichkeit haben, ihre illegal erworbenen Drogen vor Diskotheken oder Konzerten testen zu lassen, um mögliche Gesundheitsrisiken ausschließen zu können. Diese Tests suggerieren den Konsumenten, daß der Drogenkonsum gar nicht so gefährlich ist. Langzeitfolgen und Abhängigkeit, die meist auch mit einer Beschaffungskriminalität verbunden ist, werden dabei vollkommen außer Acht gelassen. Ein unverantwortliches Signal an Jugendliche, die dadurch leichter in die Abhängigkeit gedrängt werden.

 

Die schleswig-holsteinische Landesregierung möchte Drogenkonsum entkriminalisieren. Eine Kapitulation vor dem eigentlichen Problem und eine Förderung des illegalen Drogenhandels, denn wenn der Konsum erst einmal ohne strafrechtliche Konsequenzen bleibt, ist es auch nur noch ein kleiner Schritt bis zur endgültigen Drogenfreigabe!

Diese kranke, liberale Gesellschaft verschließt die Augen vor dem eigentlichen Problem des Drogenkonsums. Der Werteverfall und die Perspektivlosigkeit drängen immer mehr junge Menschen in die Drogensucht. Anstatt diesem Problem konsequent entgegen zu treten werden wieder einmal ausschließlich die Symptome bekämpft und eine Liberalisierung der Drogenkonsums gefordert. Im Koalitionsvertrag wird dies mit netten Worten umschrieben: „Wir bekennen uns zu einer modernen, effektiven Sucht- und Drogenpolitik, die sich an der Lebenswirklichkeit ihrer Adressaten orientiert…“

Die Nationaldemokraten stehen hingegen weiterhin für eine nachhaltig eindämmende Drogenpolitik, die den Konsum unter Strafe stellt und Drogenhändler mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Da bei der Einfuhr und dem Handel von Drogen/Rauschgift, ausländische Straftäter überproportional beteiligt sind, versteht es sich von selber, daß diese kriminellen Ausländer konsequent abgeschoben werden müssen.

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

presse@npd-sh.de

Lübeck, den 07.07.2012

 


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