Neuer Auftrag für HDW ist kein Grund zur Freude!

 


Wenn die HDW-Werft in Kiel neue Aufträge an Land zieht, ist das nicht nur für die Beschäftigten ein Grund zur Freude, sondern sorgt auch bei Landespolitikern aller Parteien für fröhliche Gesichter. Auch die Nationaldemokraten sind normalerweise hocherfreut, wenn die Auftragsbücher der letzten großen Werft im Land weiterhin gefüllt sind.

 

Die Meldung über ein sechstes U-Boot für Israel sorgte jedoch nicht nur bei vielen Bürgern, sondern auch bei den Nationaldemokraten für Unverständnis. Zwischen dem deutschen Verteidigungsminister de Maizière und seinem israelischen Kollegen Barak wurde ein Vertrag unterzeichnet, mit dem Deutschland sich verpflichtet, an Israel ein sechstes U-Boot zu liefern und dabei ein Drittel der Kosten selbst zu übernehmen. Das sind 135 Millionen Euro!

 

Bereits drei deutsche U-Boote sind in Israel im Einsatz, die zu einem großen Teil von deutschen Steuerzahlern finanziert wurden, die U-Boote Nr. 4 und 5 stehen kurz vor ihrer Fertigstellung durch die Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW), selbstverständlich auch mit entsprechender Unterstützung bundesdeutscher Steuermillionen.

 

Trotz der Finanzprobleme an allen Ecken und Enden Deutschlands stellt die Bundesrepublik damit erneut unter Beweis, daß ihr fremde Interessen weit mehr wert sind als deutsche. Anders läßt es sich kaum erklären, warum atomwaffenfähige U-Boote als „Gastgeschenke“ für einen fremden Staat vom deutschen Steuerzahler finanziert werden – und das für einen Staat, den selbst SPD-Chef Siegmar Gabriel kürzlich als Apartheid-Regime bezeichnete!

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

presse@npd-sh.de

Lübeck, den 24.03.2012

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