Die scheinheilige Politik des Bildungsministers Ekkehard Klug

 

Wenn es um die Bildungspolitik in unserem Land geht, hat sich FDP-Bildungsminister Klug schon in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Diskussionen um G8 und G9 oder die Einführung einer „Regionalschule“ als Alternative zur „Gemeinschaftsschule“ sorgten für Unverständnis. Eine klare Linie ist in der schleswig-holsteinischen Bildungspolitik schon lange nicht mehr zu erkennen. Angesichts dieses Bildungschaos wünschen sich viele Schleswig-Holsteiner, wie von der NPD gefordert, das altbewährte dreigliedrige Schulsystem zurück.


In der Diskussion um zusätzliche Lehrerstellen offenbarte Klug Scheinheiligkeit. Obwohl er 453 zusätzliche Lehrerstellen fordert, stimmte er in einer namentlichen Abstimmung im Landtag dafür, daß die Kürzung von 300 Lehrerstellen nicht rückgängig gemacht werden soll. Möchte er aus falsch verstandenem Fraktionszwang der Regierungskoalition nicht in den Rücken fallen? Wenn tatsächlich über 400 Lehrerstellen benötigt werden, dürfte man doch von einem Bildungsminister erwarten, daß er diese Forderung auch konsequent vertritt und sich zum Wohle der Schüler für zusätzliche Lehrerstellen einsetzt!

 

Rückgratlose Politiker, die den Fraktionszwang derart offensichtlich wider besseren Wissens über die Interessen der Bürger stellen, werden bei der Landtagswahl am 6. Mai die Quittung für ihre verfehlte Politik kassieren. Damit dürfte FDP-Minister Klug ein Garant dafür sein, daß der Traum des FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki von neun Prozent der Wählerstimmen wie eine Seifenblase zerplatzt und die FDP zukünftige Landtagssitzungen von der Zuschauertribüne aus verfolgen muß.

 

In der Bildungspolitik gibt es für die Nationaldemokraten keine faulen Kompromisse. Wir stehen zum bewährten dreigliedrigen Schulsystem und fordern die sofortige Beendigung des Schulsystem-Chaos auf dem Rücken unserer Kinder. Wer Lehrerstellen einsparen möchte, obwohl bedarf an Lehrern besteht, spielt vorsätzlich mit der Zukunft unserer Kinder und vertritt damit eine bildungsfeindliche Politik, die das Wohl unseres Volkes längst aus den Augen verloren hat!

 

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 06.02.2012

 

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