Unbekannte beschmierten zahlreiche Gebäude in Ratzeburg

 

Am vergangenen Freitag beschmierten unbekannte Täter zahlreiche Häuserwände in Ratzeburg mit vermeintlichen „Nazi-Parolen“. Sogar das Ratzeburger Rathaus und die Privatwohnungen der Pröpstin Frauke Eiben wurden mit Graffiti-Schmierereien versehen. Die Medien sprechen sogar von Morddrohungen gegen den Bürgermeister. Hauptsächlich waren Wohnungen von führenden Mitgliedern des Ratzeburger Bündnisses für Demokratie und Toleranz von der Aktion betroffen.


Die NPD stellt unmissverständlich klar, daß dies nicht ihre Form der politischen Auseinandersetzung ist und lehnt solche Schmierereien grundsätzlich ab. Der politische Kampf ist für die Nationaldemokraten ausschließlich ein Kampf um die besseren Argumente. Bedenklich ist hingegen, daß in der Vergangenheit meist nationale Jugendliche Opfer von Übergriffen und Schmierereien wurden, ohne daß die Medien darüber berichteten und es, wie jetzt in Ratzeburg, zu Hausdurchsuchungen bei den mutmaßlichen Tätern kam.


So fand im Sommer 2010 in Ratzeburg eine Demo gegen das Wohnhaus einiger Kameraden statt, bei der es ím Vorwege zu Angriffen auf das Gebäude kam, obwohl den Angreifern bekannt gewesen sein dürfte, daß auch Frauen und Kinder im Haus wohnten. Outing-Flugblätter mit Anschrift und Foto eines nationalen Aktivisten, die im Stadtgebiet von Ratzeburg verteilt wurden, führten zur Kündigung des Arbeitsplatzes. Immer wieder tauchten in der ganzen Stadt linke Schmierereien an Bushaltestellen und Stromkästen auf. Auch vor körperlicher Gewalt gegen bekennende Nationalisten schreckten diese Gutmenschen nicht zurück. Sicherlich, daß ach so tolerante Bündnis um Bürgermeister Voß und Pröpstin Eiben ist klug genug, um sich diese Aktivitäten nicht auf die Fahne zu schreiben. Durch ihre Hetze schafft dieses staatlich geförderte Bündnis allerdings den Nährboden für solche und vergleichbare Taten!

 

Auch in anderen Städten sind Übergriffe auf NPD-Mitglieder allgegenwärtig. Vor wenigen Monaten brannte das Fahrzeug eines Kieler Aktivisten vollständig aus und die Häuserwände eines

Landesvorstandsmitgliedes in Leezen werden in regelmäßigen Abständen beschmiert. Erst vor wenigen Wochen wurde der NPD-Kreistagsabgeordnete Kay Oelke Opfer eines brutalen Überfalls. Die Ermittlungen der Polizei verlaufen fast immer im Sande und werden nach kurzer Zeit eingestellt. Medien und Politik verschweigen diese feigen Übergriffe vollkommen. Ist dies der viel propagierte „Aufstand der Anständigen“, wie ihn auch das Bündnis in Ratzeburg sehen möchte? Mit Toleranz und Demokratie haben solche Taten nur wenig zu tun.

 

Das übereifrige Politiker nach den Schmierereien in Ratzeburg mal wieder ein NPD Verbot fordern, passt nur zu gut in das kranke Weltbild vieler Antifaschisten und ermutigt zu neuen Taten ganz im Sinne von Toleranz und Demokratie.

 

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher  

presse@npd-sh.de

Lübeck den 19.01.2012

 

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